"Unsere Kirche ist uns wichtig"

Riegelsberg. Festlich herausgeputzt hatte sich die evangelische Kirche in Riegelsberg am Sonntag. Unter großer Anteilnahme evangelischer und auch vieler katholischer Christen feierte die Kirchengemeinde das 125-jährige Bestehen ihres Gotteshauses. Kirchenrat Frank-Matthias Hofmann ermutigte die Gläubigen in seiner Festpredigt, sich für eine lebendige Kirche stark zu machen, die frohe Botschaft Jesu Christi nicht aus dem öffentlichen Leben verdrängen zu lassen und sich beherzt dafür einzusetzen, dass die Kirche vor Ort bleibt. "Das soll auch die Parole sein, die heute von dieser Feier zur 125. Wiederkehr der Kirchweihe ausgeht: Lassen wir die Kirche im Dorf!", rief Hofmann den Gottesdienstbesuchern zu. Pfarrer Dr. Tobias Kaspari, der mit Prädikant Friedbert W. Bickelmann den Gottesdienst gestaltete, freute sich über die vielen Mitstreiter beim Fest. "Das ist keine Selbstverständlichkeit in heutiger Zeit. Die vielen helfenden Hände zeigen, wir gehören dazu, unsere Kirche ist uns wichtig. Das ist unsere Gemeinde."Der katholische Gastchor "Cantate Domino" unter der Leitung von Sebastian Benetello und Doris Reim-Grammes an der Orgel sorgten für die musikalische Umrahmung des Festgottesdienstes. Im Anschluss an den Gottesdienst würdigte Bürgermeister Klaus Häusle die Aktivitäten der Kirchengemeinde, die sich durch ihre innovative Gruppenarbeit, angefangen von der Kinderbetreuung bis zum Seniorentreff, einen festen Platz in der Zivilgemeinde erobert hat.Häusle: "Sie sind belebend für unser gemeindliches Miteinander."

Riegelsberg. Festlich herausgeputzt hatte sich die evangelische Kirche in Riegelsberg am Sonntag. Unter großer Anteilnahme evangelischer und auch vieler katholischer Christen feierte die Kirchengemeinde das 125-jährige Bestehen ihres Gotteshauses. Kirchenrat Frank-Matthias Hofmann ermutigte die Gläubigen in seiner Festpredigt, sich für eine lebendige Kirche stark zu machen, die frohe Botschaft Jesu Christi nicht aus dem öffentlichen Leben verdrängen zu lassen und sich beherzt dafür einzusetzen, dass die Kirche vor Ort bleibt. "Das soll auch die Parole sein, die heute von dieser Feier zur 125. Wiederkehr der Kirchweihe ausgeht: Lassen wir die Kirche im Dorf!", rief Hofmann den Gottesdienstbesuchern zu. Pfarrer Dr. Tobias Kaspari, der mit Prädikant Friedbert W. Bickelmann den Gottesdienst gestaltete, freute sich über die vielen Mitstreiter beim Fest. "Das ist keine Selbstverständlichkeit in heutiger Zeit. Die vielen helfenden Hände zeigen, wir gehören dazu, unsere Kirche ist uns wichtig. Das ist unsere Gemeinde."Der katholische Gastchor "Cantate Domino" unter der Leitung von Sebastian Benetello und Doris Reim-Grammes an der Orgel sorgten für die musikalische Umrahmung des Festgottesdienstes. Im Anschluss an den Gottesdienst würdigte Bürgermeister Klaus Häusle die Aktivitäten der Kirchengemeinde, die sich durch ihre innovative Gruppenarbeit, angefangen von der Kinderbetreuung bis zum Seniorentreff, einen festen Platz in der Zivilgemeinde erobert hat.Häusle: "Sie sind belebend für unser gemeindliches Miteinander."

Als das Blasorchester Riegelsberg, geleitet von Barbara Rosner, zum Frühschoppen aufspielte, füllte sich das Gemeindezentrum zusehends. Yvonne und Adolf Henne freuten sich, dass sie so viele Bekannte zum Mittagstisch trafen. Joshua (15) und Luisa (13) Probst nutzten die Gelegenheit, sich mit ihren Mit-Konfirmanden auszutauschen, während ihre Mutter Sylvia das Gefühl der Gemeinschaft genoss.

Neben der angebotenen Hausmannskost, den italienischen Schmankerln und den köstlichen selbstgebackenen Kuchen war die Cocktailbar ein Renner. "Tropical love und alkoholfreie Cocktails gingen weg wie warme Semmeln", sagte Fabiana Mang, die mit Anna Kessel, Moana Thärigen und Pascale Frohmann hinter der Theke eifrig frische Früchte, Säfte, Gin, Wodka und Liköre zu den feinsten Cocktails mixte. Die schwarze Johannesbeer-Marmelade aus dem Pfarrgarten und natürlich die Festschrift waren am Stand der evangelischen Frauenhilfe schnell vergriffen, berichtete Gisela Heller. Christel Weber und Sigrid Schampel waren mit dem Verkauf von Kaffee, Chips und Popquins aus ihrem "Eine-Welt-Laden" sehr zufrieden. mj