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Mehrgenerationentreff
Senioren in die Bank oder Schule?

 Etliche Angebote soll es im Riegelsberger Mehrgenerationentreff in Walpershofen geben, unter anderem Tablet- und Smartphone-Kurse für Ältere. Ob der Treffpunkt in der Ex-Sparkasse bleibt, ist noch nicht gewiss. Zumal in der Ex-Grundschule ein Gegenkonzept vorgestellt wurde.
Etliche Angebote soll es im Riegelsberger Mehrgenerationentreff in Walpershofen geben, unter anderem Tablet- und Smartphone-Kurse für Ältere. Ob der Treffpunkt in der Ex-Sparkasse bleibt, ist noch nicht gewiss. Zumal in der Ex-Grundschule ein Gegenkonzept vorgestellt wurde. FOTO: picture alliance / dpa / Carmen Jaspersen
Walpershofen. Die Riegelsberger Gemeindeverwaltung stellte den neuen Mehrgenerationentreff und seine Angebote in der Walpershofer Ex-Sparkasse vor. Der Treff ist zunächst auf Probe eingerichtet. Von Fredy Dittgen

Der Raum in der ehemaligen Sparkasse Walpershofen platzte kürzlich aus allen Nähten, als rund 100 Bürger, Vereinsvertreter und Kommunalpolitiker bei der offiziellen Eröffnung des Riegelsberger Mehrgenerationentreffs dabei sein wollten. Die Gemeinde hatte das leerstehende Gebäude von der Sparkasse für einen Testzeitraum von sechs Monaten angemietet, um dort eine Anlaufstelle für ältere Menschen und einen offenen Treffpunkt für alle Bürger einzurichten.


Man soll sich dort zum Gespräch und zu gemeinsamen Aktivitäten treffen können, zudem auch Hilfe und Beratung finden. Es sollen etwa Sprechstunden und Infoveranstaltungen zu Themen wie Vorsorgevollmacht oder Besteuerung der Rente angeboten werden.

Falls die Testphase erfolgreich ist, will die Gemeinde das Gebäude für 198 000 Euro kaufen, wobei Fördergeld in Höhe von bis zu zwei Dritteln des Kaufpreises fließen würde.



Geöffnet ist der Treff ab sofort von Montag bis Freitag, jeweils von 9 bis 16 Uhr. Montags ist „freies Spielen“ angesagt: Jeder kann sein Lieblings-Gesellschaftsspiel mitbringen. Dienstags wird eine Handarbeitswerkstatt angeboten. Mittwochsvormittags findet freies Nähen statt und mittwochnachmittags dürfen sich Kinder aller Altersklassen treffen und spielen. Die Donnerstage und Freitage können die Interessenten noch mit eigenen Ideen ausfüllen. So könnte zum Beispiel ein Skatkurs organsiert werden, „denn bisher ist unser Programm ein bisschen feminin, es sollen sich ruhig mehr Männer einbringen“, sagte Kerstin Halladin, die Geschäftsführerin der ABG (Ausbildungs- und Beschäftigungsförderungs Gesellschaft Riegelsberg und Heusweiler), die den Treff mit vier Mitarbeitern führt und betreut.

Es gibt weitere Angebote: An diesem Donnerstag, 11. April, stellt sich der Pflegestützpunkt von 14 bis 16 Uhr vor. Am Dienstag, 16. April, 14 bis 16 Uhr, hält Rolf Weber den Vortrag „Sicherheit auf Reisen“. Am Donnerstag, 25. April, 14 bis 16 Uhr, ist „Smartphonesprechstunde“. Jeder, der Fragen zu seinem Smartphone oder Tablet hat, kann das Gerät mitbringen und wird beraten. Am Donnerstag, 9. Mai, 14 bis 16 Uhr, hält Rolf Weber einen Vortrag zum Thema „Sicherheit in den eigenen vier Wänden“.

Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnung vom Duo „Hungrig und Durstig“ (Wolfgang Wehner, Violine, und Bernhard Wittmann, Klavier).

Weitere Informationen zum Mehrgenerationentreff bei Martina Weprajetzki (ABG), Tel. (0 68 06) 9 52 15 36; E-Mail: m.wepratetzki@abggmbh.de und bei Petra Laufer (Gemeinde Riegelsberg), Tel. (0 68 06) 93 01 81; E-Mail: kultur@riegelsberg.de.