Parknot Kinderbetreuung : Riegelsbergs Manager

Parknot Kinderbetreuung : Riegelsbergs Manager

Diese Woche hat sich der neue Riegelsberger Klimaschutzmanager im Gemeinderat vorgestellt. Patrick Weber wollte mit einer Powerpoint-Präsentation über seine Arbeit und Pläne berichten, doch in der sonnendurchfluteten Köllertalhalle gab es keine Verdunklungsmöglichkeit.

Und so musste die Aktion verschoben werden. Eine Panne, die uns sofort an einen anderen Riegelsberger Manager denken lässt: an Zentrumsmanager Hugo Kern. Der begleitet die Neugestaltung des Marktplatzes und seines Umfeldes, und dabei gab es bekanntlich Pannen zuhauf. Ein SZ-Leser schrieb uns dieser Tage, dass er schon Monate nichts mehr von Herrn Kern gehört oder in der Zeitung gelesen habe. Herr Kern verdiene doch rund 40 000 Euro brutto im Jahr: wofür eigentlich? Wir können die Frage an dieser Stelle nicht beantworten, aber wir wissen: Riegelsberg könnte noch mehr Manager gebrauchen. Zum Beispiel einen, der sich um Betreuungsplätze für Kinder kümmert. Denn in der Kommune leben mehr Kinder, als sämtliche Entwicklungspläne prognostiziert haben. Die Krippen- und Regelplätze reichen bei weitem nicht. In der Not hat die Gemeindeverwaltung sogar einen Bungalow gemietet, um dort eine zusätzliche Krippengruppe unterzubringen. Und da die Mamas und Papas, Opas und Omas nicht nur Kinderwagen, sondern auch Auto fahren und nicht mehr wissen, wohin mit den ganzen Blechkarossen, landen wir bei der Frage: Wie wäre es mit einem Parkplatzmanager? In manchen Wohngebieten ist die Verzweiflung jedenfalls so groß, dass erste Stimmen nach dem Bau eines Parkhauses laut werden. Oder steht irgendwo noch ein Bungalow mit vielen Garagen leer?