Riegelsberger Gemeinderat fordert mehr Anstrengungen gegen Leerstand

Riegelsberg : Was tun gegen den Leerstand?

Riegelsberger Gemeinderat fordert mehr Anstrengungen der Verwaltung.

Die Verwaltung soll prüfen, welche Möglichkeiten es gibt, den Handel, das Gewerbe und die Dienstleistungen in Riegelsberg zu unterstützen. Außerdem soll sie prüfen, wie sie leerstehende Verkaufsflächen vermeiden kann, eventuell mithilfe einer finanziellen Förderung. Das beschloss der Gemeinderat auf Antrag der Linken in seiner jüngsten Sitzung einstimmig. Es sei auffällig und traurig, wie viele ehemalige Geschäfte leer stünden, sagte Ludwig Dryander (Linke). Dies sei ein zunehmender Trend in der Gemeinde.

Verwaltung sowie Rat müssten deshalb mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln alles tun, um diesem Trend entgegenzuwirken. „Wir sollten lenkend eingreifen, statt zuzuschauen, dass ein Geschäft nach dem anderen zumacht“, sagte der Linken-Fraktionssprecher. In anderen Kommunen, wie in Püttlingen, habe die Verwaltung schon gehandelt, betonte er und nannte ein Beispiel: Wenn in Püttlingen ein Ladenlokal mindestens zwei Monate leer gestanden hat, würden Förderprogramme eingesetzt, um den Leerstand zu beseitigen. So beispielsweise mit Mietkostenzuschüssen für potenzielle Nachmieter. „Dies sollte auch in Riegelsberg möglich sein“, sagte Dryander. Der Rat sah das genauso. So wies Frank Schmidt (SPD) darauf hin, dass immer mehr Kunden im Internet statt im Ort einkaufen. „Man muss gucken, wie man das ändern kann, eventuell auch mit finanzieller Unterstützung. Es kann nicht sein, das alles wegstirbt“, meinte Schmidt.

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