Richtfest am Seniorenzentrum

Mit einer Investitionssumme von rund zehn Millionen Euro entsteht in Riegelsberg in 15-monatiger Bauzeit ein modernes Seniorenzentrum. Das dreigeschossige Gebäude bietet 107 Plätze für ältere und pflegebedürftige Menschen. Am Freitag war Richtfest am Stumpen, Spatenstich war Anfang April.

Das Richtfest für das Seniorenheim in der Ziegelhütter Straße in Riegelsberg ist am Freitag gefeiert worden. Baubeginn für das Vorhaben war im April. "Wir leisten mit diesem Projekt auf dem Grundstück der ehemaligen Kirche St. Elisabeth einen wichtigen Beitrag zur Stärkung dieses Ortsteiles hier am Stumpen", sagte Marcel Dubois, Landesvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt Saarland (Awo), in seiner Rede.

"Mit einer Investition von zehn Millionen Euro werden 107 Plätze für ältere und pflegebedürftige Menschen geschaffen. Diese finden in 71 Einzelzimmern und 18 Doppelzimmern optimale Bedingungen für eine hervorragende Pflege zum Lebensabend vor", sagte der Landesvorsitzende. Auf den drei Ebenen des Baus entstehen neun Wohngruppen, in denen die Bewohner zusammenleben werden.

Positiv sei auch, dass die Bürger den Herbst ihres Lebens in ihrem gewohnten Umfeld verbringen können. Außerdem entstehen nach Angaben von Dubois so mindestens 70 neue und tariflich abgesicherte Arbeitsplätze. "Somit leisten wir auch einen Beitrag zur Stärkung der Wirtschaftskraft im Köllertal", fügte Dubois hinzu.

Die Arbeiterwohlfahrt wird das Seniorenzentrum betreiben, Investor und Bauherr ist die Saarbrücker Casaplan Seeliger GmbH. Die OBG Hochbau mit Sitz in Ottweiler verwirklicht das Bauvorhaben. In Riegelsberg soll in rund 15-monatiger Bauzeit ein "Seniorenzentrum der neuesten Generation" entstehen. Und zwar nach dem Wohngemeinschaftsmodell. Bedeutet: In neun Wohngemeinschaften mit maximal jeweils zwölf Menschen werden die Bewohner in dem dreigeschossigen Gebäude familiär zusammenleben und sich weitgehend selbst versorgen.

Bürgermeister Klaus Häusle (SPD ) begrüßte das Projekt. Menschen könnten ihren Lebensabend in ihrem gewohnten Umfeld verbringen, in der Gemeinde entstünden 70 neue Jobs, und das neue Seniorenhaus werte das Unterzentrum Stumpen deutlich auf, meinte der Verwaltungschef.