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Pfarreiengemeinschaft Riegelsberg-Köllerbach organisiert "Come-stay-go"

Pfarreiengemeinschaft Riegelsberg-Köllerbach : Der etwas andere Besuch beim Christkind

() Aufgrund der Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie hat es in der Pfarreiengemeinschaft Riegelsberg-Köllerbach keine Kindergottesdienste mit Krippenspiel gegeben. Dennoch sollte es den Kleinen ermöglicht werden, das Christkind zu besuchen.

Und so wurde unter dem Motto „Come – stay – go“ („Kommen – Verweilen – Gehen“) in den Pfarrkirchen St. Josef und St. Matthias und der Begegnungskirche Köllerbach ein Besuch beim Christkind organisiert. Alle Grundschulen und Kindergärten waren angeschrieben worden. Eltern sollten mit ihren Kindern in Kleinstgruppen am 24. Dezember zwischen 10 Uhr und 15 Uhr in die Kirchen kommen. Dort wurden ihnen die von ehrenamtlichen Helfern angefertigten Krippen gezeigt und erklärt, der Familiensegen wurde erteilt, die Kinder bekamen Geschenke und durften ein Friedenslicht mitnehmen.

In St. Josef wartete Dechant Franz-Josef Werle auf die Besucher, in St. Matthias Gemeindereferent Alexander Bost, in der Begegnungskirche Gemeindereferentin Heidelinde Bauer. Unterstützt wurden sie von Kooperator Shyju Netangattu und Diakon Reimund Franz sowie den Gruppenleitern der Messdiener und weiteren ehrenamtlichen Helfern. Die Resonanz war groß: 480 Eltern und Kinder kamen in den fünf Stunden zum Christkind – alle mit Masken und unter Einhaltung der Mindestabstände.

Die ersten, die an Heiligabend dem Aufruf gefolgt waren, war Familie Wener aus Riegelsberg. „Ich finde das eine prima Idee, den Kindern das Weihnachtsfest näher zu bringen und ihnen zu erklären, was es mit der Krippe auf sich hat“, sagte Klaus Wener. Der vierjährige Constantin Wener und sein sieben Jahre alter Bruder Alexander waren hellauf begeistert. „So eine schöne Krippe habe ich noch nie gesehen“, sagte Alexander staunend.