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Ortsrat will stilles Örtchen in der Ortsmitte am Bach

Ortsrat will stilles Örtchen in der Ortsmitte am Bach

Die Installation einer Toilettenanlage im Bereich Dorfmitte am Bach regte die SPD in der jüngsten Walpershofer Ortsratssitzung an. SPD-Sprecher Bernd Schampel wies darauf hin, dass die Dorfmitte am Bach sehr gut angenommen wird, was sich auch daran zeige, "dass dort immer mehr Feste und Veranstaltungen stattfinden". Eine Toilettenanlage würde die Dorfmitte also noch attraktiver machen, meint er. Deshalb solle die Verwaltung in einem ersten Schritt prüfen, ob eine feste Installation von der Infrastruktur her möglich ist und was eine solche Anlage kostet. Beim Bürgerforum im Vorfeld zum Dorfwettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" sei diese Idee aus den Reihen der Bürger entstanden, so Schampel, der betonte, dass es keine Luxustoilette werden solle, sondern eine kleine, kompakte Anlage wie am Oweiher oder am Niedersalbacher Festplatz. Und sie solle auch nicht ständig geöffnet sein, sondern nur bei Veranstaltungen. Dann würden sich die Reinigungskosten im Rahmen halten. Dem SPD-Antrag folgte eine lange Diskussion mit vielen Alternativvorschlägen der anderen Fraktionen. Myriam Blaß (CDU ) schätzte die Kosten für eine Anlage, wie die SPD sie will, auf 30 000 bis 70 000 Euro. "Das steht in keiner Relation zu der Dauer, wie oft die Anlage genutzt werden soll", kritisierte Blaß. Als Alternative könnte die Gemeindeverwaltung mit den Walpershofer Gastronomen und Gewerbetreibenden in der Dorfmitte eine Vereinbarung treffen, dass deren Toiletten bei Festen und Veranstaltungen öffentlich genutzt werden, schlug Blaß vor. 3000 Euro im Jahr

Die Installation einer Toilettenanlage im Bereich Dorfmitte am Bach regte die SPD in der jüngsten Walpershofer Ortsratssitzung an. SPD-Sprecher Bernd Schampel wies darauf hin, dass die Dorfmitte am Bach sehr gut angenommen wird, was sich auch daran zeige, "dass dort immer mehr Feste und Veranstaltungen stattfinden". Eine Toilettenanlage würde die Dorfmitte also noch attraktiver machen, meint er. Deshalb solle die Verwaltung in einem ersten Schritt prüfen, ob eine feste Installation von der Infrastruktur her möglich ist und was eine solche Anlage kostet. Beim Bürgerforum im Vorfeld zum Dorfwettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" sei diese Idee aus den Reihen der Bürger entstanden, so Schampel, der betonte, dass es keine Luxustoilette werden solle, sondern eine kleine, kompakte Anlage wie am Oweiher oder am Niedersalbacher Festplatz. Und sie solle auch nicht ständig geöffnet sein, sondern nur bei Veranstaltungen. Dann würden sich die Reinigungskosten im Rahmen halten.

Dem SPD-Antrag folgte eine lange Diskussion mit vielen Alternativvorschlägen der anderen Fraktionen. Myriam Blaß (CDU ) schätzte die Kosten für eine Anlage, wie die SPD sie will, auf 30 000 bis 70 000 Euro. "Das steht in keiner Relation zu der Dauer, wie oft die Anlage genutzt werden soll", kritisierte Blaß. Als Alternative könnte die Gemeindeverwaltung mit den Walpershofer Gastronomen und Gewerbetreibenden in der Dorfmitte eine Vereinbarung treffen, dass deren Toiletten bei Festen und Veranstaltungen öffentlich genutzt werden, schlug Blaß vor.

3000 Euro im Jahr

Ortsvorsteher Werner Hund (CDU ) regte an, dass die Gemeinde zwei Toilettenwagen anschaffen könnte. Einen für Feste in Riegelsberg, den anderen für Veranstaltungen in Walpershofen , "dann haben beide Ortsteile was davon". Axel Liehn (Linke) brachte die Idee ins Spiel, zwei Dixi-Klos im Bereich Spielplatz aufzustellen. Das würde verhindern, dass sich die Spielplatzbesucher in den Büschen erleichtern. Und es wäre mit geschätzten 3000 Euro im Jahr ein vertretbarer Kostenrahmen.

Armin Leick (SPD ) stoppte die Diskussion: "Es ist doch viel zu früh, um über Kosten oder Alternativen zu diskutieren! Wir haben doch nur einen Prüfantrag gestellt!" Diesem Prüfantrag stimmte der Ortsrat dann geschlossen zu.