Optimistische Töne und wunderbare Musik

Optimistische Töne und wunderbare Musik

Riegelsberg. Trotz Eurokrise und Wulff-Affäre und obwohl der Maya-Kalender für Dezember dieses Jahres den Weltuntergang prophezeit, ist Riegelsbergs Bürgermeister Klaus Häusle (SPD) nicht bange vor 2012

Riegelsberg. Trotz Eurokrise und Wulff-Affäre und obwohl der Maya-Kalender für Dezember dieses Jahres den Weltuntergang prophezeit, ist Riegelsbergs Bürgermeister Klaus Häusle (SPD) nicht bange vor 2012. "Im Gegenteil, ich bin optimistisch, was 2012 angeht", bekannte er vor zahlreichen Gästen im vollen Rathausfestsaal beim Neujahrskonzert mit dem Bläserquintett Art Marillis am Sonntagabend.

Dank an Ehrenamtler

Er begründete auch, warum das so ist: "Das Gemeinwesen funktioniert, und die Demokratie in Riegelsberg ist lebendig." Die Bürger mischen sich ein, berichtete er, das findet er gut: "Nur wenn sich viele einmischen, finden wir eine gemeinsame Lösung, die für Riegelsberg am besten ist." Viele engagierten sich ehrenamtlich in Vereinen, Institutionen und in den Kirchen. Diesen Menschen dankte Häusle ausdrücklich.

In Zukunft gelte es, Riegelsberg als lebendigen und liebenswerten Ort zu erhalten, als wichtige Vorhaben dazu nannte er Bau und Erweiterungen von Kindertageseinrichtungen, die Gestaltung der Ortsmitte Walpershofen und die Erarbeitung eines Klimaschutzkonzeptes.

Übrigens kann er der Eurokrise auch etwas Positives abgewinnen: "Der Konsum wird angekurbelt." Und weil das ein Konjunkturmotor sei, wirke dies der Krise entgegen. Den guten Besuch im Rathausfestsaal kommentierte Häusle so: "Sie dokumentieren damit Ihr Interesse an der Musik und an unserem Riegelsberg." Und damit zur Kunst. Art Marillis spielten zum zweiten Mal in Folge beim Neujahrskonzert in Riegelsberg. Das Quintett ist tatsächlich international. Christian Ruhnke ist ein Könner an der Querflöte und Deutscher. Maksym Malkow brilliert an der Oboe und führte durch das Programm, er kommt aus der Ukraine. Malou Garofalo ist Expertin an der Klarinette, sie stammt aus Luxemburg. Der chinesische Hornist Yue Guan ist ebenfalls gefühlvoller Könner an seinem Instrument, und der Brasilianer Ricardo Aurelio de Oliveira ist, laut Malkow, sogar extra aus Südamerika eingeflogen, um in Riegelsberg mit seinen vier Kollegen das Fagott zu spielen. Das Programm der Fünf war wahrlich abwechslungsreich. Da gab es Musik von Verdi aus dessen Oper "Die Macht des Schicksals" und Phantasien aus Carmen. "Fünf einfache Tänze" vom ungarischen Komponisten Denis Agay. Aber auch "I got Rhythm" von Gershwin und einen "Rag-Time" von Scott Joplin.