1. Saarland
  2. Saarbrücken
  3. Riegelsberg

Neue Zeiten für Sperrmüll-Entsorgung?

Neue Zeiten für Sperrmüll-Entsorgung?

Die Arbeitsbedingungen im Wertstoffhof Köllertal und Engpässe bei den Aufnahme-Kapazitäten waren Themen der Versammlung des Zweckverbandes Wertstoffhof Köllertal am Dienstagabend.

Klaus Häusle, als Riegelsberger Bürgermeister Vorsteher des Zweckverbandes Wertstoffhof Köllertal, verwies zu Beginn der Verbandsversammlung auf den Antrag der Riegelsberger CDU-Fraktion, eine Weiterentwicklung des Wertstoffzentrums zu prüfen, so auch eine Erweiterung der Anlage.

Die Sitzungsteilnehmer waren sich jedoch einig, dass eine Vergrößerung des erst 2012 fertig gestellten Wertstoffzentrums nicht notwendig sei, da seine Kapazität trotz des stetig ansteigenden Müllaufkommens ausreiche.

Andererseits ging es allerdings auch um einen speziellen Engpass im Zusammenhang mit der Entsorgung des Inhalts der Wertstoffhof-Sperrmüll-Container: Schon mehrfach ist es vorgekommen ist, dass samstags nach 14.30 Uhr kein Sperrmüll mehr angenommen wurde, weil die Container voll und am Vortag nicht mehr geleert worden waren. So schlug der Verbandsvorsteher vor, die Öffnungszeiten an Freitagen von derzeit 13 bis 18 Uhr auf 9 bis 14 Uhr zu verlegen, damit der Sperrmüllcontainer noch freitags ausgetauscht werden könnte und somit samstags ein leerer Behälter zur Verfügung stehe.

Mit dieser Regelung, so Häusle, würden künftig volle Container an Samstagen vermieden. Der Lösungsvorschlag wurde von der Versammlung angenommen, bevor er jedoch umgesetzt werden kann, muss er noch mit dem Entsorgungsverband Saar (EVS) abgestimmt und dann in einer weiteren Zweckverbandssitzung beschlossen werden.

In einem weiteren Punkt ging es um - seit Monaten diskutierte - Unterstellmöglichkeiten für die auf der Rampe eingesetzten Mitarbeiter. Hier schlug Häusle eine "unkomplizierte" Lösung vor, sprich, nicht die Rampe komplett zu überdachen, sondern lediglich einen Sonnen- und Regenschutz aufzustellen, was in verschiedenen Diskussionsbeiträgen akzeptiert wurde. Häusle verwies auch darauf, dass der EVS eine Unterstellmöglichkeit zwar genehmige, jedoch nicht bezahlen werde. Püttlingens Bürgermeister Martin Speicher hatte zuvor schon allgemein darauf hingewiesen, dass alle Maßnahmen, die Kosten verursachten, zuerst vom Stadtrat genehmigt werden müssen.