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Neue Krippengruppe in neuen Räumen
Mehr Platz für Krippenkinder

Die Kita Ronnertswies – offiziell Kinder- und Familienzentrum (KiFaZ) genannt – hat nun eine Außenstelle für Krippen-Kinder in der nahe gelegenen Jahnstraße 42. Am Montag wurden die eigens umgestalteten Räume in dem Bungalow der Öffentlichkeit übergeben, von links: Bürgermeister Klaus Häusle, Awo-Bereichsleiterin Martina Riedel, KiFaZ-Leiterin Sabrina Götz und Hauptamtsleiter Jürgen Knipper sowie die pädagogischen Fachkräfte Sandra Reimertshofer und Martina Freihöfer.
Die Kita Ronnertswies – offiziell Kinder- und Familienzentrum (KiFaZ) genannt – hat nun eine Außenstelle für Krippen-Kinder in der nahe gelegenen Jahnstraße 42. Am Montag wurden die eigens umgestalteten Räume in dem Bungalow der Öffentlichkeit übergeben, von links: Bürgermeister Klaus Häusle, Awo-Bereichsleiterin Martina Riedel, KiFaZ-Leiterin Sabrina Götz und Hauptamtsleiter Jürgen Knipper sowie die pädagogischen Fachkräfte Sandra Reimertshofer und Martina Freihöfer. FOTO: Monika Jungfleisch
Riegelsberg. Das KiFaZ Ronnertswies hat jetzt eine neue Außenstelle mit viel Platz für eine Krippen-Gruppe: Ein Bungalow wurde für 40 000 Euro umgestaltet. Von Monika Jungfleisch

Als vor über einem Jahr klar wurde, dass in der Gemeinde Riegelsberg sowohl Kindergarten- als auch Krippenplätze fehlen, musste schnell gehandelt werden. Einerseits erklärte sich die Arbeiterwohlfahrt (Awo) bereit, den Begegnungsraum in dem von ihr betriebenen Kinder- und Familienzentrum (KiFaZ) in der Ronnertswies kurzerhand in einen Gruppenraum für 25 Kindergartenkinder umzuwandeln. Andererseits suchte die Gemeindeverwaltung nach schnell verfügbaren neuen Räumen für die Betreuung von Krippenkindern, also für Kinder unter drei Jahre.


„Fündig wurden wir in einem Immobilienportal, in dem ein Bungalow in der Jahnstraße zum Vermieten angeboten wurde“, erklärt der zuständige Gemeindesachbearbeiter Martin Wendel. Man sei sich auch schnell mit der Vermieterfamilie einig gewesen, erklärte Bürgermeister Klaus Häusle, „und die Gemeinde konnte mit dem Umbau der Räume in direkter Nachbarschaft zum KiFaZ beginnen.“

Was ursprünglich eine Wohnung war, musste jetzt also in eine Kita-Außenstelle umgewandelt werden; Hauptamtsleiter Jürgen Knipper listet auf: „Rund 40 000 Euro haben wir investiert, zum Beispiel in einen neuen Laminatboden, in die Holzverkleidung des Kamins, der Heizkörper und des Treppengeländers, in die Küchenausstattung und in die kindgerechte Möblierung.“



Am Montag konnten die neu gestalteten Räume offiziell an die Awo übergeben werden, denn diese wird auch die Außenstelle des KiFaZ mitbetreuen.

Neben einem hellen, großen Gruppenraum mit Spiel-, Bastel- , Ess- und Ruheecke, über die sich die zehn Krippenkinder freuen können, gibt es auch zwei separate Schlafzimmer, eine Küche und einen großen Flur im Erdgeschoss. Im Kellergeschoss befinden sich zudem ein Spielzimmer mit Bällebad, ein Personalraum, ein Elternsprechzimmer und Hauswirtschaftsräume.

„Betreut werden die zehn Krippenkinder von vier pädagogischen Fachkräften“, erklärt Awo-Bereichsleiterin Martina Riedel, „zusätzlich steht uns noch eine Hauswirtschaftshilfskraft auf Stundenbasis zur Seite.“ Die Eltern seien über die Räume in dem Bungalow „hellauf begeistert“, berichtet Sabrina Götz, Leiterin des KiFaZ, „sie schätzen vor allem die Ruhe und die familiäre Atmosphäre in dem Bungalow.“

Der Kontakt zu den Kindern im nahen Haupthaus des KiFaZ soll durch tägliche Besuche sichergestellt werden, sowie durch die Teilnahme an den KiFaZ-Aktivitäten und Festen. Geöffnet ist die Krippengruppe in der Jahnstraße 42 montags bis freitags von 7 bis 17 Uhr.

Eine neue Kindergarten-Gruppe für 20 Kinder soll es, ab kommenden Januar, ebenfalls in Riegelsberg geben, und zwar in der Kita Buchschachen, erklärte Awo-Bereichsleiterin Martina Riedel. Diese neue Gruppe für Kinder über drei Jahre soll dann von 7 bis 13 Uhr geöffnet sein. Mit dieser neuen Gruppe sowie der zusätzlichen Gruppe im KiFaZ für 25 Kindergartenkinder ist dann der Bedarf an Kita-Regelplätzen in der Gemeinde Riegelsberg – jedenfalls vorläufig – gedeckt.

Zudem will die Gemeinde, so ein mit knapper Mehrheit gefasster Gemeinderatsbeschluss vom 29. Oktober, eine neue, sechsgruppige Kita im Gisorsviertel bauen. Wird der Neubau realisiert, dann dürfte wohl auch die KiFaZ-Außenstelle wieder geschlossen werden.