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Modernster Gerätekraftwagen für das Technische Hilfswerk

Modernster Gerätekraftwagen für das Technische Hilfswerk

Riegelsberg. Ein "Gerätekraftwagen 1" (GKW) modernster Bauart ziert seit dem Wochenende den Fuhrpark des Technischen Hilfswerks (THW) in Riegelsberg. Die meisten Fahrzeuge in den Reihen des THW in Deutschland sind solche Gerätekraftwagen, mit ihnen werden die meisten Einsätze gefahren

Riegelsberg. Ein "Gerätekraftwagen 1" (GKW) modernster Bauart ziert seit dem Wochenende den Fuhrpark des Technischen Hilfswerks (THW) in Riegelsberg. Die meisten Fahrzeuge in den Reihen des THW in Deutschland sind solche Gerätekraftwagen, mit ihnen werden die meisten Einsätze gefahren. Von der Ausstattung her ähnelt der GKW dem Rüstwagen der Feuerwehr, beide sind mehr oder weniger "Mädchen für alles" und kommen immer als eins der ersten Fahrzeuge zum Einsatz. Das Riegelsberger Spitzen-Modell verfügt unter anderem über Seilwinden vorn und hinten sowie über eine mobile Werkbank für Reparaturen und Arbeiten vor Ort. Außerdem hat der Lkw ein Automatik-Getriebe, so dass der Fahrer sich voll auf die Straße konzentrieren kann. Das Auto besteht aus einem Mercedes-Fahrgestell und einem speziellen Aufbau für das THW der Firma Rosenbauer in Berlin. Dort hatten Armin und Gerhard Bücher vom Riegelsberger THW das Fahrzeug am Wochenende abgeholt. "Vor Ort sind wir umfangreich in das neue Fahrzeug eingearbeitet worden, weil es doch ein wenig anders in der Handhabung ist als unser alter GKW", erklärte Gerhard Bücher bei seiner Ankunft in Riegelsberg. Der alte GKW war tatsächlich nicht mehr taufrisch: Mit 28 Jahren auf dem Buckel wäre das Fahrzeug demnächst als Oldtimer durchgegangen. "Von daher sind wir froh, dass wir jetzt einen neuen GKW haben", so Dirk Eck, der THW-Ortsbeauftragte für Riegelsberg. Das neue Fahrzeug hat über 200 000 Euro gekostet und wird vollständig von der THW-Bundesanstalt finanziert, die Gemeinde oder das Land zahlen nichts. Der Wagen hat 386 PS, ist gut acht Meter lang und kann bis zu acht Einsatzkräfte transportieren. Beim Eintreffen in Riegelsberg machten sich neben aktiven Mitgliedern des Riegelsberger THW auch viele Jungen und Mädchen der THW-Jugend gleich ein Bild vom "Neuen". Auch der Riegelsberger Wehrführer Gerhard Kaiser und sein Stellvertreter Volker Klein ließen sich alles erklären - "es ist immer gut zu wissen, über welches Gerät die Kollegen verfügen", so Wehrführer Kaiser. In etwa 14 Tagen soll die Ausrüstung, die sich jetzt noch im alten GKW befindet, komplett in den neuen verladen sein. Dann ist der neuste saarländische GKW einsatzbereit. Was mit dem Alten passiert, der vor seiner Riegelsberger Amtszeit in Gelsenkirchen Dienst schob, ist noch nicht ganz klar. sma