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Menschen, Stillleben und urbane Szenen im Fokus

Walpershofen. Wenn Peter Sander (21) aus Walpershofen durch sein Leben schlendert, dann begegnen ihm so manche schöne Dinge. Nicht selten passiert es dann, dass ein solch schönes Ding sich in seinem Kopf zu einer fertigen Fotografie manifestiert - inklusive kunstvoller digitaler Nachbearbeitung. Sein Hobby, seine Leidenschaft - das ist die Fotografie Von SZ-Mitarbeiterin Anne Müller

Walpershofen. Wenn Peter Sander (21) aus Walpershofen durch sein Leben schlendert, dann begegnen ihm so manche schöne Dinge. Nicht selten passiert es dann, dass ein solch schönes Ding sich in seinem Kopf zu einer fertigen Fotografie manifestiert - inklusive kunstvoller digitaler Nachbearbeitung. Sein Hobby, seine Leidenschaft - das ist die Fotografie.


Schon als kleiner Junge nahm er die Kamera seines Vaters oft zur Hand und "knipste" munter drauf los. Mittlerweile hat er eine eigene Sammlung aus verschiedenen analogen und digitalen Kameras, vor etwas über einem Jahr konnte er sich seine erste hart ersparte digitale Spiegelreflexkamera leisten. Die Objekte, die er am liebsten in seiner "Schusslinie" sieht, sind vor allem Menschen, Stillleben und urbane Szenen. Auf seinen bisherigen Wissensstand, was die Technik des Fotografierens und vor allem der Nachbearbeitung angeht, kam er im Eigenstudium. Oft stellt er sich selbst vor die Kamera oder seine Freunde und Verwandten müssen herhalten.

Da es zu Hause für ihn schwierig ist, räumlich einwandfreie Aufnahmen zu gewinnen, hing er kurzerhand seine kleine Küche mit weißen Leintüchern ab, um möglichst ideale Bedingungen für seine "Vorlagen" zu schaffen, aus denen oftmals kleine Kunstwerke entstehen. Für größere Projekte kann Peter Sander das Fotostudio einer Freundin nutzen.

Der 21-Jährige war schon immer kunstinteressiert und beschäftigt sich neben der Fotografie am liebsten mit Musik, Kunst, Tattoos und Mode. Das sind auch die Dinge, neben dem Alltag, die ihn zu seinen Werken inspirieren. Das Fotografieren und das digitale Bearbeiten sind dabei für ihn eine Art Alltagsflucht: "Es muss nicht immer realistisch, darf oft auch etwas krass oder übertrieben sein", sagt er.

Nachdem er sein Fachabitur und seinen Zivildienst hinter sich gebracht hat und sich jetzt im Freiwilligen Sozialen Jahr befindet, wird Anfang 2010 einer seiner größten Wünsche in Erfüllung gehen: Er beginnt dann eine Ausbildung zum Fotografen bei einem bekannten Fotodesigner in Saarbrücken.



Was er sich für die weitere Zukunft wünscht? "Auf jeden Fall einen Aufenthalt in New York, ich liebe das rege Großstadttreiben und die Fülle an schönen Dingen, die sich einem dort erschließt." Außerdem würde er seine Fotos - in dem Bewusstsein nur einer unter vielen zu sein - gerne in einer Ausstellung sehen. Wer mehr seiner Arbeiten sehen oder mehr darüber erfahren möchte, kann einen Blick auf die Internet-Seite werfen.