Mehr Platz für Sperrmüll

Walpershofen. In der Straße Am Mühlengarten in Walpershofen steht eine Autoschlange. Die Fahrer warten auf das Einlasszeichen des Wertstoffhof-Mitarbeiters. In der Anlage selbst helfen vier weitere Mitarbeiter, den Müll aus sechs Fahrzeugen zu entladen. Obwohl die Leute des Wertstoffhofes mit Hochdruck ranklotzen, sind einige Anlieferer ungehalten - sie meckern wegen der Wartezeiten

Walpershofen. In der Straße Am Mühlengarten in Walpershofen steht eine Autoschlange. Die Fahrer warten auf das Einlasszeichen des Wertstoffhof-Mitarbeiters. In der Anlage selbst helfen vier weitere Mitarbeiter, den Müll aus sechs Fahrzeugen zu entladen. Obwohl die Leute des Wertstoffhofes mit Hochdruck ranklotzen, sind einige Anlieferer ungehalten - sie meckern wegen der Wartezeiten. Wie Bernd Zimmer, der Wertstoffhof-Leiter vor Ort, schildert, ist das hohe Sperrmüll-Aufkommen dieses Tages kein Einzelfall. Seit Jahresbeginn sei die Einlieferungsmenge nur von Sperrmüll im Vergleich zum Vorjahr um das Vielfache angestiegen. Die zuständige Sachbearbeiterin bei der Gemeinde Riegelsberg, Heike Steimer, berichtet, dass im Januar und Februar 2011 zusammen 30 Tonnen Sperrmüll entsorgt worden seien.In der gleichen Straße, schräg gegenüber, flattern zur gleichen Zeit im noch abgesperrten Neubau des künftigen Wertstoffzentrums bereits die EVS-Fahnen im Wind. Eigentlich sollte jetzt hier, und nicht auf dem vorübergehenden Ersatz-Wertstoffhof, Hochbetrieb herrschen. Denn eigentlich sollte der neue Wertstoffhof (Spatenstich war am 20. September) schon Ende 2011 fertig sein.

Doch es sei zu Verzögerungen gekommen, weil wichtige Bauteile nicht rechtzeitig eingetroffen seien und weil der Frost im Februar die Arbeiten gestoppt habe, so die Erklärung des Entsorgungsverbandes. Am 31. März um 11 Uhr soll es aber endgültig soweit sein. Die Baukosten für den neuen Wertstoffhof, so Lehmann, belaufen sich auf 450 000 bis 500 000 Euro. aki