Marienstraße zwei Wochen offen

Riegelsberg · Bis 14. August wird sich in der Marienstraße noch einiges tun, dann macht die Baufirma zwei Wochen Betriebsferien. In dieser Zeit wird die Straße für den Verkehr freigegeben, ehe der nächste Bauabschnitt beginnt.

Die Arbeiten zur Neugestaltung des Marktplatzes und seines Umfeldes schreiten sichtbar voran. "Alles liegt im Zeitplan", sagte Bürgermeister Klaus Häusle (SPD ), ehe er sich in Urlaub verabschiedete. Der so genannte Bauabschnitt 1 A in der Marienstraße soll bis Freitag, 14. August, abgeschlossen sein.

Neuer Belag für Fahrbahn

Dann macht nach Häusles Worten die ausführende Firma Nalbach aus Saarwellingen zwei Wochen Betriebsferien. In dieser Zeit wird die Marienstraße wieder für den Verkehr geöffnet sein, nicht jedoch die neue Zufahrt zum Marktplatz. Der ist weiter über die Rathausstraße erreichbar.

Derzeit wird in der zwischen der Apotheke und dem NKD-Markt gesperrten Marienstraße der neue Fahrbahnbelag verlegt: 30 mal 30 Zentimeter große Betonpflastersteine. Zuvor wurde mit dem Bau einer Stützmauer vor der Bäckerei Bost begonnen. Und Leitungen für Wasser, Abwasser und Gas wurden verlegt.

Ab 31. August kommt der obere Teil der Marienstraße an die Reihe. Und die Abbiegespur von der Saarbrücker Straße in die Marienstraße wird verlängert. Wenn die "neue Marienstraße" fertig ist, geht's mit den Arbeiten auf dem Marktplatz weiter, die noch vor dem Winter abgeschlossen sein sollen. Nach dem Winter ist diese Reihenfolge vorgesehen: Bau des barrierefreien Zugangs vom Markt zur Rathausstraße; Gestaltung der Flächen vor den Geschäften und gastronomischen Betrieben am Marktplatz; Gestaltung der Rathausstraße zwischen Einfahrt zum Marktplatz und Ronnertweg; Gestaltung der Rathausstraße zwischen Saarbrücker Straße und Einfahrt zum Marktplatz.

Bis spätestens September 2016 sollen alle skizzierten Arbeiten erledigt sein, betonten Häusle und Zentrumsmanager Hugo Kern im Juni im Gespräch mit der Saarbrücker Zeitung. "Wie es aussieht, werden wir den Kostenrahmen einhalten", ergänzte der Bürgermeister. 1,95 Millionen Euro sind veranschlagt. Bund, Land und Gemeinde übernehmen jeweils ein Drittel. Während der Bauphase sollen immer möglichst viele Parkplätze auf dem Marktplatz bereit stehen und der Zugang zu den Häusern gewährleistet sein.

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