Marienlieder in der Kirche St. Josef

Riegelsberg. Warum Marienlieder? Weil sie es verdient haben! Das bewies Martin Folz mit seinem Männerchor Ensemble 85 am Freitagabend in der proppenvollen St. Josef-Kirche in Riegelsberg. Dort feiert man jährlich die Wallfahrt zum "Gnadenbild der Muttergottes von Güchenbach"

 Pfarrer Franz-Josef Werle gefiel das Konzert für die Renovierung der Pfarrkirche St. Josef Riegelsberg (im Bild). Foto: Becker & Bredel

Pfarrer Franz-Josef Werle gefiel das Konzert für die Renovierung der Pfarrkirche St. Josef Riegelsberg (im Bild). Foto: Becker & Bredel

Riegelsberg. Warum Marienlieder? Weil sie es verdient haben! Das bewies Martin Folz mit seinem Männerchor Ensemble 85 am Freitagabend in der proppenvollen St. Josef-Kirche in Riegelsberg. Dort feiert man jährlich die Wallfahrt zum "Gnadenbild der Muttergottes von Güchenbach". Monate zuvor, beim Weihnachtskonzert 2011, hatte Folz versichert: "Wir kommen mit einem Marienprogramm zurück."Gespannt durften die Besucher mithin sein, und sie wurden nicht enttäuscht. Das einstündige Programm bestach durch erstklassige Männerstimmen, berührende Melodien, kraftvoll-ausgewogenen Chorgesang. Harmonische Hürden wie im siebenstimmigen "Ave Maria" von Franz Biebl (ein Höhepunkt) wurden toll gemeistert. Pilgerlieder aus dem frühen Mittelalter wie das spanische "Rosa das Rosas" klangen nah Staub, Hitze, Tanz, Gesang und Wein. Klassisches Oratorium wie "Hebe deine Augen auf zu den Bergen" von Mendelssohn-Bartholdy traf volkstümliche Marienverehrung - aus den Dolomiten, der Bretagne, aus Afrika.

"Auf Volks folgt Folz" schmunzelte der gut gelaunte Chorleiter, der bei den Riegelsbergern offensichtlich einen Stein im Brett hat, aus seiner Zeit als Kirchenmusiker in St. Josef und seines Könnens wegen, und kündigte ein eigenes "Salve Regina" an. Mit einem "Engelsgeläut" für Männerchor a capella und dem anrührend gregogianischen Lied "Salve Regina" endete das Konzert, ein Benefiz, dessen Erlös für die Renovierung der Pfarrkirche St. Josef bestimmt ist. Die Wertung von Pfarrer Franz-Josef Werle "Es war mal wieder scheen" dürfte von jedem der rund 300 Zuhörer gedanklich geteilt worden sein. Die Wallfahrtswoche, eröffnet von Weihbischof Robert Brahm, geht an diesem Mittwoch, 22. August, zu Ende. et

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