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Kunstrasen kommt trotzdem

Riegelsberg. Da nun beim Bau des Kunstrasenplatzes in Riegelsberg, entgegen der ursprünglichen Auftragsvergabe, doch der förderfähige Granulat-Untergrund verbaut wird, kann auch der Zuschuss der Sportplanungskommission fließen. Von SZ-RedakteurMarco Reuther

Im Zusammenhang mit dem Kunstrasenplatz, der gerade an Stelle des ehemaligen Hartplatzes beim 1. FC Riegelsberg gebaut wird, war es zu Verwicklungen und zum Streit im Gemeinderat bezüglich der Auftragsvergabe durch die Gemeindeverwaltung gekommen. Nun gibt es Entwarnung zumindest für den 1. FC Riegelsberg: Das Problem scheint so weit gelöst, dass es keine Verzögerung beim Bau des Platzes geben wird. Wenn das Wetter mitspielt, sollen die Arbeiten Anfang oder Mitte September beendet sein.

Dem Vernehmen nach hieß es zudem in der Bauausschusssitzung am Mittwochabend, dass auch auf die Gemeinde keine zusätzlichen Kosten zukommen. Obwohl bei der Auftragsvergabe offenbar ein Fehler vorgelegen hatte, der - wäre er nicht erkannt worden - sehr teuer für die Gemeinde geworden wäre. Man hatte dem Angebot einer Baufirma den Vorzug gegeben, die in dem Fußballfeld ein Recyclinggranulat verbauen wollte. Durch dessen Einsatz wären die Fördergelder der Sportplanungskommission für den Sportplatzbau entfallen - und dabei handelt es sich immerhin um die stolze Summe von 240 000 Euro. Da nun aber doch förderfähiges EPDM-Granulat zum Einsatz kommt, steht auch der Förderung nichts im Wege (EPDM, "Ethylen-Propylen-Dien-Monomer", ist eine synthetisch hergestellte Kautschuk-Art). Die Zusatzkosten für das EPDM-Granulat sollen unter 10 000 Euro liegen. Wie es hieß, gebe es eine Zusage des Bauunternehmens, diesen Betrag nicht zu veranschlagen.