Vernissage : Bilder und Zeichnungen aus 20 Jahren

Sie malt, zeichnet, illustriert – mal frühgotisch, mal üppig barock, mal expressiv. Werke aus 20 Schaffensjahren bringt die Künstlerin Gerda Laufenberg nun von Köln aus mit nach Riegelsberg.

Am Sonntag, 8. September, lädt die Galerie im Rathaus Riegelsberg unter dem Motto „Die Zeiten ändern sich“ um 18 Uhr zu einer Vernissage ein. Gezeigt werden Bilder und Zeichnungen von Gerda Laufenberg, die in den vergangenen 20 Jahren entstanden sind. Ihre Kunst bewegt sich zwischen gegensätzlichen Polen. Wenn die Malerin zeichnet, wird ihr Stil erzählerisch, detailfreudig und satirisch. Komik ist ausdrücklich erwünscht. Wenn Gerda Laufenberg malt, führt sie auf der Leinwand in neue, unbekannte Welten.

Bis etwa 2017 war diese Welt realistisch, mit realen Menschen, stolz oder eigensinnig, hässlich oder kapriziös. Danach vollzog Gerda Laufenberg einen Bruch und begann radikal mit der Abstraktion. In ihrer unverwechselbaren Art reduziert sie Eindrücke und scheut dabei auch nicht lockende Leere.

Seit 1978 hat sie ihr eigenes Atelier in Köln. Seither hat sie in Belgien, Deutschland, Spanien und Holland ausgestellt, Bücher geschrieben und illustriert.

Statt einer Laudatio wird es ein Künstlerinnengespräch mit Gerda Laufenberg geben. Die Moderation übernimmt Monika Künzel. Sie ist die Sprecherin des künstlerischen Beirates der Galerie Rathaus Riegelsberg. Die musikalische Umrahmung übernimmt der Saxofonist Thomas Girard. Der Musiker, der 1958 in München geboren und in Salzburg aufwuchs, absolvierte sein Jazzstudium an der Musikhochschule Graz. Seit 1998 wohnt er in Zweibrücken.

Die Ausstellung ist bis 18. Oktober im Riegelsberger Rathaus, Saarbrücker Str. 31, zu sehen. Öffnungszeiten der Galerie: Montag, Mittwoch, Donnerstag von 7 bis 15.30 Uhr, Dienstag von 7 bis 18 Uhr, Freitag von 7 bis 12 Uhr und nach Vereinbarung. cms

Gerda Laufenberg in ihrem Atelier in Köln. Foto: Gerda Laufenberg

Mehr Infos zur Künstlerin unter www.gerdalaufenberg.de

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