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Kommunalwahl
Häusle kämpft für weitere Amtszeit

 Riegelsbergs Bürgermeister Klaus Häusle
Riegelsbergs Bürgermeister Klaus Häusle FOTO: Iris Maria Maurer
Riegelsberg. Riegelsbergs Bürgermeister will unter anderem Wohnraum schaffen, in Kitas investieren und die Vereine fördern. Von Fredy Dittgen

Amtsinhaber Klaus Häusle geht bei der Bürgermeisterwahl in Riegelsberg am 26. Mai erneut für die SPD ins Rennen. Häusle ist 61 Jahre alt und Vater von zwei erwachsenen Kindern. Der gebürtige Schwabe hat 1978 an der Saarbrücker Universität Sozialwissenschaft studiert, danach als Assistent an der Saarbrücker Uni gearbeitet, ehe er sich in den Bereichen Sozial- und Marktforschung selbstständig machte. Zuletzt war er beim Regionalverband Saarbrücken als Leiter der Abteilung Haushalt und Controlling beschäftigt.


In Riegelsberg wohnt Häusle seit 1993. Von 1999 bis 2009 saß er im Riegelsberger Gemeinderat, zuletzt als Fraktionsvorsitzender, ehe er im Juni 2009 erfolgreich für das Amt des Bürgermeisters kandidierte und sich gegen Renate Zimmer (CDU) durchsetzte. Weil er „Bürgermeister mit Leib und Seele“ sei, trete er erneut an, sagt Klaus Häusle: „Es ist eine tolle und aufregende Arbeit und Herausforderung. Man kann viel bewegen beziehungsweise auf den Weg bringen.“

Als Erfolge seiner zehnjährigen Amtszeit nennt er die Sanierung des Riegelsberger Marktplatzes oder die Entwicklung der Walpershofer Dorfmitte. „Ich will mich aber mit dem Erreichten nicht zufriedengeben, sondern Riegelsberg weiterentwickeln“, sagt er. Als Beispiel nennt Häusle die Modernisierung des „Stumpens“, wo er Platz für Einzelhandel schaffen will. In Walpershofen steht die Neugestaltung des Festplatzgeländes hinter der Köllertalhalle unter dem Motto „Walpershofen 2.0“ auf seiner Agenda weit oben.



Neuer Wohnraum müsse in der Gemeinde geschaffen werden, der Kita-Ausbau soll weitergehen. „Jedes Kind soll einen Platz finden“, betont Häusle. Auch das von der Verwaltung entwickelte Seniorenkonzept will er umsetzen. So müssen und würden dem Mehrgenerationenhaus in Walpershofen weitere Treffpunkte in anderen Ortsteilen folgen. Häusle will auch Ehrenamt und Vereine fördern.

In den Wahlkampf geht er mit dem Slogan „Mit guten Ideen voran“. Dafür wirbt er auf Plakaten und in Flyern, aber auch mit Hausbesuchen. „Die sind mir nach wie vor sehr wichtig, das macht Spaß, ist spannend, und ich möchte das Gespräch mit den Bürgern auf keinen Fall missen. Zumal ich dann auch immer wieder Ideen oder Anregungen für meine Arbeit erhalte“, sagt Häusle.