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Klaus Häusle erklärt Energiesparen zum Top-Thema der Zukunft

Klaus Häusle erklärt Energiesparen zum Top-Thema der Zukunft

Riegelsberg. "Energiesparen wird, neben der demografischen Entwicklung, das Topthema der Zukunft sein." Das sagte Klaus Häusle, Bürgermeister von Riegelsberg, vor Tagen in der Köllertalhalle. Dort bot die Gemeinde eine mehrstündige Veranstaltung zum Thema. Gut zwei Dutzend Bürger nahmen teil

Riegelsberg. "Energiesparen wird, neben der demografischen Entwicklung, das Topthema der Zukunft sein." Das sagte Klaus Häusle, Bürgermeister von Riegelsberg, vor Tagen in der Köllertalhalle. Dort bot die Gemeinde eine mehrstündige Veranstaltung zum Thema. Gut zwei Dutzend Bürger nahmen teil.

Im einführenden Vortrag stellte Ralph Schmidt, selbst Walpershofener und Geschäftsführer der Arge Solar Saarbrücken, deren Beratungszentrum vor. Schmidt: "Unsere Angebote stehen allen Saarländern, die neu bauen, sanieren oder erneuerbare Energien nutzen möchten, kostenfrei zur Verfügung."

Wie kompetent die Arge in Sachen Energie und Umweltschutz ist, konnten die Zuhörer ermessen, als Alexander Dörr, ebenfalls einer ihrer Geschäftsführer, über Photovoltaik und Solarmodule sprach, auch über Einspeisevergütungen und damit die Wirtschaftlichkeit solcher Anlagen. Werner Hund, Ortsvorsteher von Walpershofen, sagte in diesem Zusammenhang: "Wenn man den Umweltschutzgedanken in den Vordergrund stellt, ist die Frage, ob sich die Investition in erneuerbare Energien rechnet oder nicht, zweitrangig."

Referent Wolfgang Selke berichtete für den Regionalverband Saarbrücken, der in seinen Kommunen (alleine in Riegelsberg sind 6000 Dächer unter diesem Gesichtspunkt begutachtet worden) eine Untersuchung von möglichen Standorten zur Nutzung von Photovoltaik veranlasst hat. Danach seien in Riegelsberg 2120 Dächer "sehr gut" beziehungsweise "gut" für die Photovoltaik geeignet; in Walpershofen sind dies 480 Dächer. Hinzu kommen etliche "Großdachflächen", die für die Erzeugung von Solarstrom beziehungsweise die Erwärmung von Brauchwasser durch Sonnenkraft in Frage kommen. "Die Gemeinde möchte bei der Energieeinsparung ebenfalls Maßstäbe setzen", ergänzte Bürgermeister Häusle und wies auf die 48 KW-Anlage auf dem Dach der Köllertalhalle sowie auf das geplante Blockheiz-Kraftwerk im Freibad Riegelsberg hin, das aus Mitteln des Konjunkturpaketes des Bundes und des Landes finanziert werden soll.

Zu guter Letzt wiesen beim Infotag Klaus-Dieter Urhan vom saarländischen Umweltministerium sowie Markus Allgaier von der Saarländischen Investitionskreditbank auf Finanzierungs- und Förderprogramme von Bund und Land hin. et

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