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Kirchen-Kostbarkeiten gingen auf Reisen

THW-Helfer beim Abtransport des schweren Altarwandkreuzes der Riegelsberger Kirche St. Elisabeth. Foto: DG
THW-Helfer beim Abtransport des schweren Altarwandkreuzes der Riegelsberger Kirche St. Elisabeth. Foto: DG
Riegelsberg. Die katholische Kirche St. Elisabeth in Riegelsberg-Hilschbach ist entwidmet worden und steht vor dem Abriss (die SZ berichtete). Im Auftrag der katholischen Pfarrgemeinde St. Josef/ St. Matthias räumten nun am vergangenen Samstag die Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) Riegelsberg den Altarraum leer

Riegelsberg. Die katholische Kirche St. Elisabeth in Riegelsberg-Hilschbach ist entwidmet worden und steht vor dem Abriss (die SZ berichtete). Im Auftrag der katholischen Pfarrgemeinde St. Josef/ St. Matthias räumten nun am vergangenen Samstag die Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) Riegelsberg den Altarraum leer.Zunächst wurde das mächtige Altarwandkreuz fachgerecht demontiert und auf einen Lkw verladen. Es folgten Taufbecken, Kerzenständer, Kanzel, Altar, Sakralhaus und Tabernakel. Mit aller Vorsicht - aber auch mit großer Kraftanstrengung - schaffte das THW auch die beiden fast 150 Kilo schweren steinernen Heiligenfiguren aus dem Altarraum. Die wertvollen Figuren wurden mit Holzbohlen und Spanngurten gesichert und auf Holzpaletten gelagert. Damit alle Teile die Fahrt mit den THW-Autos zur Zwischenlagerung unbeschadet überstehen, wurden sie in Strohballen gebettet, die der Hilschbacher Landwirt Weber kostenlos zur Verfügung gestellt hatte. Bis die Pfarrgemeinde entschieden hat, wo die Gegenstände und Figuren endgültig eine neue Heimat finden, werden sie in den Gebäuden der Pfarrgemeinde zwischengelagert.


Wie Bernhard Pollok vom Verwaltungsrat der Pfarrgemeinde sagte, wird das große, schwere Altarwandkreuz zu einem späteren Zeitpunkt als bleibende Erinnerung an die Kirche St. Elisabeth in das Riegelsberger Pfarrzentrum St. Josef integriert. dg