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Junge Sänger von der Krim hoffen auf Unterstützung

Junge Sänger von der Krim hoffen auf Unterstützung

Der ukrainische Kinder- und Jugendchor Cantilena gastiert vom 17. bis 20.

Dezember im Saarland. 40 Sänger und Sängerinnen sowie Begleitpersonen der Musikschule Partenit haben sich am 12. Dezember auf der Halbinsel Krim auf den Weg gemacht, um per Reisebus quer durch die Ukraine und Polen nach Deutschland zu fahren.

Nach Konzerten im Berliner Dom und in Düsseldorf soll der Chor am heutigen Dienstag im Köllertal eintreffen und wird von den Verantwortlichen der Köllertaler Integrationsstelle (KIZ) empfangen. Seinen ersten Auftritt im Köllertal hat der Chor am morgigen Mittwoch, 18. Dezember, 19 Uhr, in der katholischen Kirche Herz Jesu in Köllerbach. Am Donnerstag, 19. Dezember, 19 Uhr, singt er im Lauterbacher Dom St. Paulinus. Dann geht es über Luxemburg und Bayreuth zurück zur Krim. Besonders sei es im Köllertal für die Kinder und Jugendlichen auch, weil sie hier viele Menschen treffen würden, die ihre Sprache sprechen, hieß es seitens der KIZ.

In ihrer Heimat besuchen die Kinder neben der Regelschule die Musikschule in Partenit, wo 240 Schüler von 30 Musikpädagogen ausgebildet werden. 60 Jungen und Mädchen sind als aktive Chorsänger ausgebildet, 20 von ihnen noch zusätzlich solistisch geschult. Andere Schüler wiederum werden an Instrumenten ausgebildet. Die Schule unterhält auch eine Brass-Band, die ebenfalls schon im Köllertal gastierte.

In der Ukraine gibt es kaum staatliche Förderung für die Musikschule, und für die meisten Eltern ist die Finanzierung des Unterrichts sehr schwierig. Daher unterstützt die KIZ die Musikschule und die Familien der Schüler. So bittet die KIZ denn auch die Konzertbesucher, Chor und Musikschule mit einer Spende zu unterstützen.

Weitere Infos bei Michael Trampert, Tel. (0 68 06) 29 16 oder (0 68 06) 93 01 20.