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In Walpershofen rauscht der Wasserfall

In Walpershofen rauscht der Wasserfall

Nein, dieses Foto zeigt keinen Gebirgsbach in einer alpenländlichen Urlaubsregion, sondern einen kleinen Wasserfall im Walpershofer Steinbachtal. Aufgenommen von dem Walpershofer Naturschutzbeauftragten Alban Alt in der Bachaue des Steinbaches, einem geschützten Landschaftsbestandteil.

"Der besondere Wert dieses Gebietes ist, dass es zu 100 Prozent aus reiner Natur besteht. Seit etwa einem halben Jahrhundert hat sich die Natur ohne Einflussnahme des Menschen hier entwickelt. Alle Pflanzen haben sich eigenständig angesiedelt, ihren optimalen Standort selbst gewählt", sagt Alt. Der Bach selbst wird gesäumt von Schwarzerlen. An den Böschungen des etwa 50 Meter breiten Tales wachsen Wildkirschbäume, Eichen, Schwarzdorn, Weißdorn, Heckenrosen und ein stattlicher Holzapfelbaum. Der Talgrund selbst ist insbesondere von der geschützten Mädesüßstaude geprägt.

Eine Tümpel- und eine Sumpfquelle bereichern neben dem natürlich sich dahin schlängelnden Bach das Gesamtbild. "Das ist ein Kleinod, ein Stückchen unbekanntes Walpershofen. Und wenn der Frühling so richtig auftrumpft, sich eine unglaubliche Blütenfülle einstellt, die Vögel ihr Bestes geben, dann glaubt man in diesem windgeschützten Tal wie in einem schönen Traum zu sein", schwärmt Alban Alt.