In Walpershofen haben Gabelstaplerfahrer ihr Können gezeigt

Regionalmeisterschaft : Genauigkeit und Tempo mit dem Stapler

In Walpershofen haben 60 Gabelstaplerfahrer ihr Können gezeigt und um die Qualifikation für die deutsche Meisterschaft gekämpft.

Flott ran an die roten Kisten. Schnell aufgabeln. Durch den Parcours rüber zu den braunen Kisten. Dann kommt der Ruck-Zuck-Kistentausch – schon geht’s wieder durch den Parcours. Diesmal mit brauner Kiste auf der Gabel. Die im Riegelsberger Ortsteil Walpershofen ansässige Firma Material Handling Jungbluth GmbH veranstaltet seit Jahren den Stapler-Cup.

Geschäftsführer Frank Mathieu begrüßte diesmal 60 Staplerfahrerinnen und -fahrer aus dem Saarland und Rheinland-Pfalz zur Regionalmeisterschaft. Dabei setzten sich Adnan Catic von der Weinkellerei Oster und Sebastian Schenkelberg, Juniorchef der Firma Schenkelberg-Logistik, durch. Sie werden an der deutschen Meisterschaft der Staplerfahrer im September in Aschaffenburg teilnehmen. Die saarländischen Starter gingen bei der Regionalmeisterschaft leer aus.

Es scheint eine gute Idee zu sein, den Sicherheitsaspekt und die Unfallverhütung im Arbeitsleben mit einem sportlichen Wettbewerb zu verknüpfen. Ziel der Logistikbranche insgesamt sei es, Arbeitsunfälle, die ohnehin kontinuierlich zurückgingen, auf „Null“ zu drücken, erklärte Mathieu. Und Spaß bereite ein Stapler-Geschicklichkeitsparcours für Veranstalter und Teilnehmer sowieso.

Alle Fahrer sind Profis und im Besitz eines gültigen Fahrausweises. Zudem ist das Tragen von Sicherheitskleidung Pflicht. Nicht nur im alltäglichen Arbeitsleben, beim Stapler-Cup war das nicht anders. In drei Runden wurden die besten Fahrer ausgemacht. Dabei ging es nicht nur um Geschicklichkeit. Auch die Zeit wurde gestoppt. Neben dem Regionalwettbewerb fand ein Firmenvergleichstest statt. Jeweils drei Fahrer eines Unternehmens gingen an den Start. Zu gewinnen gab es Geld- und Sachpreise.

Dennis Marcel Henn war einer der Stapler-Cup-Teilnehmer. Er arbeitet seit 20 Jahren bei der Firma Nürburgquelle in der Eifel. „Mir ist das Handling mit dem Stapler inzwischen in Fleisch und Blut übergegangen“, sagte der Routinier. Bei dem Wettbewerb sei es wie im Betrieb: Genauigkeit und Zuverlässigkeit seien verlangt. Und wenn man die Ruhe auch in Stress-Situationen bewahre, könne kaum etwas schiefgehen, erklärte Henn.

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