In Riegelsberg fehlt digitales Ratsinformationssystem

Riegelsberg : Riegelsberg hat immer noch kein Ratsinformationssystem

Die Gemeinde Riegelsberg tut sich schwer mit der Einführung eines Ratsinformationssystems, einer Software für digitale Gremienarbeit, Bürgerinformation und mehr Transparenz der Verwaltungs- und Ratsarbeit.

Während dieses System in vielen anderen Kommunen schon lange praktiziert wird, druckt Riegelsberg seine Verwaltungsvorlagen für die Räte und Ausschüsse noch auf Papier aus und versendet sie per Post. Heusweiler nutzt ein solches Informationssystem schon seit vielen Jahren, Püttlingen hat jetzt ein solches System an den Start geschickt, während Riegelsberg trotz eines Ratsbeschlusses von Dezember 2018 in dieser Sache noch nicht viel weitergekommen ist. Die Verwaltung hat jetzt ermittelt, dass eine solche Software nach Einberechnung der Installations- und Schulungskosten wegen der wegfallenden Papier-, Kopier- und Portokosten rund 5000 Euro pro Jahr sparen kann. Deshalb beschloss der Rat auf Vorschlag der Verwaltung einstimmig, eine Arbeitsgruppe einzusetzen. Der gehören Verwaltungsangestellte sowie Heiko Walter (CDU), Dominik Bläs (SPD), Diana Lion (Grüne), René Selzer (AfD) und Ludwig Dryander (Linke) an.

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