Illegale Entsorgung: Linke fordert Video-Überwachung

Müll im Wald : Illegale Entsorgung: Linke fordert Video-Überwachung

Unbekannte haben große Müllmengen im Wald in Riegelsberg entsorgt. Die Linke fordert nun neue Maßnahmen.

(red) Nachdem erneut illegal Müll im Wald in Riegelsberg entsorgt wurde, fordert Jochen Flackus, parlamentarischer Geschäftsführer der Linksfraktion im saarländischen Landtag und Abgeordneter in Riegelsberg, eine Video-Überwachung der Wälder. „Dieser illegalen Müllentsorgung muss endlich ein wirksamer Riegel vorgeschoben werden“, sagt Flackus. Daher fordere die Linke ein Bündel von Maßnahmen. In Zusammenarbeit mit dem Datenschutzzentrum, den Kommunen, der Polizei und SaarForst sollen Videokameras an bestimmten Punkten zum Einsatz kommen und große Hinweisschilder auf die Kamera-Überwachung hinweisen, erklärt Flackus. Gleichzeitig fordere die Partei Schilder mit einer Auflistung des Bußgeldkataloges bei Verstößen gegen die illegale Entsorgung von Müll sowie einer Veröffentlichung in den einschlägigen sozialen Medien und Amtsblättern, so Flackus. Denn illegale Müllentsorgung sei kein Kavaliersdelikt, sondern eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld von bis zu 100 000 Euro geahndet werden kann.  Sollten von diesem Müll sogar Umweltschäden ausgehen, ist dies eine Straftat, die mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren geahndet werden kann.

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