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Bürgermeister ein Neu-Sechziger
„Ich habe den tollsten Job der Welt“

Der Riegelsberger Bürgermeister Klaus Häusle (Mitte, daneben seine Frau Iris) feierte am Donnerstag seinen 60. Geburtstag. Jungen und Mädchen der Grundschule Pflugscheid sangen ein Ständchen.    
Der Riegelsberger Bürgermeister Klaus Häusle (Mitte, daneben seine Frau Iris) feierte am Donnerstag seinen 60. Geburtstag. Jungen und Mädchen der Grundschule Pflugscheid sangen ein Ständchen.    FOTO: BeckerBredel
Riegelsberg. Riegelsbergs Bürgermeister Klaus Häusle feiert 60. Geburtstag und denkt nicht ans Aufhören. Von Michael Emmerich

Jungen und Mädchen der drei Riegelsberger Grundschulen brachten ihm Ständchen, die 150 geladenen Gäste viele Geschenke mit: Bürgermeister Klaus Häusle feierte am Donnerstag im Rathausfestsaal seinen 60. Geburtstag. Ein Alter, das ihn nicht schocke, versicherte der SPD-Mann in seiner launigen Rede. „Ich sehe heute sogar jünger aus als gestern, weil ich rasiert bin“, gab er zum Besten und fügte hinzu: „Ich bin fit für künftige Aufgaben. Das Amt des Bürgermeisters hält mich jung. Ich habe den tollsten Job der Welt.“


Zuvor hatten Stephan Müller-Kattwinkel, 1. Beigeordneter der Gemeinde Riegelsberg, und Regionalverbandsdirektor Peter Gillo den Verwaltungschef hochleben lassen. Müller-Kattwinkel erzählte, dass Häusle, als Sohn eines Landwirts in der Nähe von Singen geboren, als Jugendlicher in den Ferien bei Maggi gearbeitet habe. So sei er schon früh mit dem saarländischen Nationalgewürz in Kontakt gekommen, ehe ihn das Studium aus Südbaden ins Saarland verschlug.

Gillo erinnerte daran, dass Häusle in der Verwaltung des damaligen Stadtverbandes (heute Regionalverband Saarbrücken) Karriere gemacht hatte, ehe er 2009 den Chefsessel im Riegelsberger Rathaus übernahm. Er schätze seinen Parteifreund als sachlichen und besonnenen Menschen, das zeichne Häusle auch in der politischen Auseinandersetzung aus. Gillo über den Bürgermeister: „Klaus, Du machst das hervorragend.“

Dem Geburtstagskind waren die Lobeshymnen fast schon peinlich. Es sei ungewohnt, dass soviel Gutes über einen erzählt wird, meinte Häusle: „Ich hoffe, dass zumindest ein Teil davon stimmt.“

Dann begann der gemütliche Teil bei Currywurst und Gulaschsuppe. Häusle ernannte das Rathaus kurzerhand zur Partyzone. Jetzt werde ausgiebig gefeiert, aber am nächsten Morgen um sieben rufe wieder die Arbeit.