Hiltrud Hartmann stellt in Riegelsberg aus

Ausstellung in Riegelsberg : Bilder erzählen vom Leben der Indianer

Im Norden Argentiniens, erzählt Hiltrud Hartmann, entdeckte sie „für sich das Volk der Guaranies, ehemalige Jäger und Sammler, die in der Provinz Misiones, einst in den Regenwäldern, heute auf unwegsamem Gelände leben, das ihnen nicht gehört“.

Von nun an widmet sich die Malerin ganz der Porträtmalerei, in der Stimmungen wie Freude, Übermut, aber auch Angst, Skepsis, Hoffnungslosigkeit vorherrschen. In ihren Arbeiten zeigt sie hauptsächlich Guarani-Kinder, „denn sie sind der Spiegel ihres Volkes, sie tragen den Reichtum ihres Volkstums in sich, aber auch das Schicksal, den Verlust ihrer Identität“, wie die Saarbrückerin sagt. Ihre Arbeiten entstehen auf Acryl, auf Leinwand, auf Holzplatten oder Karton.

Vom 21. Januar bis 22. Februar werden Bilder von Hiltrud Hartmann im Rathaus Riegelsberg gezeigt Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, 20. Januar, um 18 Uhr. Am Dienstag, 29. Januar, um 19 Uhr stellt Hiltrud Hartmann die Projekte der Guarani Hilfe vor.

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