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Kurioser Einsatz
Feuerwehr fischt Rauchmelder aus dem Müll

FOTO: dpa / Carsten Rehder
Riegelsberg. Zu einem kuriosen Einsatz sind die Feuerwehrlöschbezirke Riegelsberg und Walpershofen am Donnerstag um 11.15 Uhr in die Schillerstraße nach Riegelsberg gerufen worden. Eine Anwohnerin war durch das laute Piepsen eines Rauchmelders aus einer geschlossenen Garage aufgeschreckt worden.

Weil die Bewohner des Hauses offenbar nicht daheim waren, rief die Anwohnerin die Feuerwehr.


Wie Pascal Altmayer, Pressesprecher der Riegelsberger Wehr, der Saarbrücker Zeitung sagte, geht die Feuerwehr bei solchen Meldungen von größtmöglicher Gefahr aus. Nämlich, dass es in einem Gebäude brennt. „Wenn kein Feuer und Rauch zu sehen ist, wird zunächst nach Möglichkeiten gesucht, ein Gebäude zerstörungsfrei zu betreten“, betonte Altmayer. In diesem Fall war die Garage von der Straße aus verschlossen, aber von hinten, aus dem Garten, zugänglich. Weil der Feuerwehr auf mehrmaliges Klingeln nicht geöffnet wurde, verschaffte sie sich mittels einer Steckleiter Zutritt in den Garten und in die Garage. Dort war der piepsende Rauchmelder zwar zu hören, aber nicht zu sehen. An der Garagendecke befand er sich jedenfalls nicht.

Nach intensiver Suche wurden die Wehrleute fündig: Der Rauchmelder war in einem Müllsack entsorgt worden. Die Feuerwehr entfernte die Batterie aus dem Rauchmelder, damit war der Einsatz beendet. Im Beisein der Polizei wurde die Garage wieder verschlossen, die zwölf Einsatzkräfte konnten abrücken, berichtete Altmayer.



(dg)