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Feuchtigkeitsschäden: Kirche braucht mineralischen Verputz

Feuchtigkeitsschäden: Kirche braucht mineralischen Verputz

Walpershofen. Allein um die Sanierung der Kirchenfassade geht's bei einer Gemeindeversammlung am Sonntag, 27. Juni, nach dem Gottesdienst (10.30 Uhr) in der evangelischen Kirche Walpershofen. Für 2010 war eigentlich eine Innensanierung geplant. Dazu waren das Institut für Baustoffkunde aus Mainz und das Landesdenkmalamt aus Reden zur Beratung vor Ort

Walpershofen. Allein um die Sanierung der Kirchenfassade geht's bei einer Gemeindeversammlung am Sonntag, 27. Juni, nach dem Gottesdienst (10.30 Uhr) in der evangelischen Kirche Walpershofen. Für 2010 war eigentlich eine Innensanierung geplant. Dazu waren das Institut für Baustoffkunde aus Mainz und das Landesdenkmalamt aus Reden zur Beratung vor Ort. Es stellte sich jedoch heraus, dass der Anstrich der Fassade von 1981 für die Feuchtigkeitsschäden im Gebäude verantwortlich ist. Die Feuchtigkeit dringt durch den Sandstein-Sockel und durch Risse im Putz. Und die Nässe kann nicht wieder heraus - weil der Außenanstrich wie Leder wirkt. Die Nässe schädigt das Mauerwerk und sorgt für Salpeter-Niederschlag an den Wänden. Es wird dringend empfohlen, den Außenverputz durch einen atmungsaktiven Mineralverputz zu ersetzen. Das Presbyterium will die Arbeiten rasch nach dem Gemeindefest in Walpershofen Ende August beginnen, damit sie noch vor der Regenperiode abgeschlossen sind. red