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Einsparungen beim Energieverbrauch um bis zu 75 Prozent möglich

Riegelsberg. red

Architektin Verena Feld hat beim Verein Haus und Grund Riegelsberg über Energieeinsparung referiert. "Wir gehen viel schlauer nach Hause, als wir gekommen sind", sagte der Vorsitzende Horst Altmeyer danach. Die Diplom-Ingenieurin erläuterte die Bedeutung der Energieberatung bei Alt- und Neubauten. Sie stellte die gesetzlichen Vorschriften zur Energieeinsparung vor. So sei beispielsweise die Vorlage eines Energieausweises für das Gebäude sowohl beim Verkauf eines Gebäudes als auch bei der Vermietung einer Wohnung vorgeschrieben. Beim Altbau seien Einsparungen beim Energieverbrauch und den entsprechenden Kosten um bis zu 75 Prozent möglich. Die Referentin stellte ein von ihr betreutes Projekt vor, bei dem der Verbrauch drastisch gesenkt werden konnte. Als Neubaureferenz stellte sie ein von ihr konzipiertes "Plusenergiehaus" vor. Nach den gesetzlichen Vorschriften darf auch kein Neubau mehr errichtet werden, bei dem nicht erneuerbare Energien zum Einsatz kämen , sei es eine Photovoltaik-Anlage, eine Pellet-Heizung oder zumindest entsprechende Ersatzmaßnahmen gemäß dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz. Beim Altbau, das heißt bei Bestandsgebäuden, besteht beim Eigentümerwechsel unter Umständen eine Nachrüstpflicht, was dazu führen kann, dass Heizungen, die älter als 30 Jahre sind, ausgetauscht werden müssen. Inzwischen ist der Einbau von Heizungen mit Brennwert-Technik Standard. Verena Feld sprach auch Förderprogramme an. So können Investitionen in Energiesparmaßnahmen von der Kreditanstalt für Wiederaufbau entweder mit einem Zuschuss in Höhe von zehn Prozent der Investitionssumme oder mit einem Darlehen zum effektiven Jahreszins von derzeit 0,75 Prozent gefördert werden. Weniger bekannt ist, dass auch eine Förderung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle möglich ist.