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Ein Übungs-Parcours nur für Feuerfeste

Früh übt sich, wer ein Feuerwehrmann werden möchte: Lennox Maurer an der Kübelspritze.
Früh übt sich, wer ein Feuerwehrmann werden möchte: Lennox Maurer an der Kübelspritze.
Walpershofen. Dass es bei Feuerwehreinsätzen mitunter so richtig "heiß" her geht, ist für die Wehrleute normal. Beim Feiern stört große Hitze dann allerdings doch: Das Feuerwehrfest in Walpershofen litt am Wochenende sehr unter der Hitze. Tagsüber kamen kaum Besucher zum Gerätehaus, erst abends überwanden sich die Menschen, ins Freie zu gehen. Am Samstag fiel die geplante Notfallübung daher aus, auch weil man die Feuerwehrmänner bei diesem heißem Wetter und den wenigen Zuschauern nicht in die dicken Uniformen zwingen wollte. Frank Bredel

Anders auf dem Feuerwehr-Parcours, wo sich Besucher selbst als Feuerwehrleute versuchen konnten. Denn dort musste man sich die schwere Ausrüstung anlegen und eine Übungsstrecke durchklettern, dann einen "Brand" löschen. Jessica Brück gehörte zu denjenigen, die sich trotz der Hitze auf die Übungsstrecke wagte. "Ich bin keine Feuerwehrfrau, aber ich wollte mal wissen, wie das so ist", schilderte sie ihre Beweggründe.



Ihre Zeit im Parcours dauerte nur drei Minuten, das genügte aber auch: Gezeichnet von der Hitze nahm sie die Atemschutzmaske ab und bekannte "Ich bin platt!" Beifall bekam sie von den Umstehenden.

Auch die Kinder hatten ihre Freude am Fest, für sie gab es kleine Löschübungen mit Wasser - und das macht auch bei 36 Grad im Schatten so richtig Spaß.

Trotz glühender Hitze wagte sich Jessica Brück am Samstag beim Feuerwehrfest in Walpershofen im Schutzanzug in den Feuerwehr-Parcours. Fotos: Becker&Bredel
Trotz glühender Hitze wagte sich Jessica Brück am Samstag beim Feuerwehrfest in Walpershofen im Schutzanzug in den Feuerwehr-Parcours. Fotos: Becker&Bredel