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| 20:30 Uhr

Riegelsberger Ehrenamtskarte
Ein Dankeschön für Ehrenamtler

Von Vergünstigungen durch die Ehrenamtskarte profitieren in Riegelsberg künftig unter anderem Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und des THW – hier bei einem Einsatz im November 2015, als es in der Saarbrücker Straße in einem nächtlichen Einsatz darum gegangen war, ein leerstehendes einsturzgefährdetes Wohnhaus abzustützen. Profitieren können aber auch Ehrenamtler aus Vereinen, etwa durch kostenlose Schwimmbad-Besuche.
Von Vergünstigungen durch die Ehrenamtskarte profitieren in Riegelsberg künftig unter anderem Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und des THW – hier bei einem Einsatz im November 2015, als es in der Saarbrücker Straße in einem nächtlichen Einsatz darum gegangen war, ein leerstehendes einsturzgefährdetes Wohnhaus abzustützen. Profitieren können aber auch Ehrenamtler aus Vereinen, etwa durch kostenlose Schwimmbad-Besuche. FOTO: rup
Riegelsberg. Wer in Riegelsberg unentgeltlich in Vereinen oder Diensten hilft, kann künftig von der Ehrenamtskarte profitieren.

Die Gemeinde Riegelsberg will das Ehrenamt fördern. Deshalb hat der Gemeinderat jetzt auf Vorschlag der Verwaltung einstimmig beschlossen, die Ehrenamtskarte des Regionalverbandes auch in Riegelsberg einzuführen. Mitgliedern der Feuerwehr, des THW und des DRK können die in Riegelsberg angebotenen Vergünstigungen sogar ohne Ehrenamtskarte nutzen.

„Riegelsberg würde ohne Ehrenamt nicht funktionieren. Es ist unsere Pflicht, allen Ehrenamtlern Respekt und Dank auszusprechen“, begründete Bürgermeister Klaus Häusle (SPD) den Vorstoß der Verwaltung. Lob, Anerkennung, Ehrungen und Dankesworte seien zwar weiterhin wichtig, würden aber nicht mehr ausreichen, betonte der Bürgermeister. „Deshalb unser Vorstoß, ob wir diesen Menschen auch etwas in Form einer materiellen Anerkennung zurückgeben können“, so Häusle. Der Verwaltungsvorschlag wurde von allen Fraktionen unterstützt. So sagte Stephan Müller-Kattwinkel (CDU): „Die Mitglieder der Hilfsorganisationen leisten in besonderer Art und Weise im Bereich der Sicherheit, Gefahrenabwehr und Lebensrettung ehrenamtliches Engagement im Dienste der Allgemeinheit.“ Ähnlich Frank Schmidt (SPD): „Wir finden, dass ein ehrenamtliches Engagement im Bereich der Hilfsorganisationen und bei denjenigen, die die Voraussetzungen für die Ehernamtskarte erfüllen, besonderen honoriert werden muss.“ Und Birgit Huonker (Linke) betonte, dass es ohne Ehrenamt keine lebendige Kommune geben könne. Durch den Gemeinderatsbeschluss erhalten jetzt Mitglieder der Kinderfeuerwehr (ab zehn Jahren), der Jugendfeuerwehr, der aktiven Wehr, der Jugend- und Aktivenabteilung des THW, des Roten Kreuzes sowie alle Inhaber der Ehrenamtskarte freien Eintritt im Freibad und im Hallenbad sowie bei allen kulturellen Veranstaltungen der Gemeinde und bei Veranstaltungen der Volkshochschule. Darüber hinaus erhalten Inhaber der Ehrenamtskarte Vergünstigungen bei Einrichtungen des Landes (zum Beispiel im Weltkulturerbe Völklinger Hütte oder im Staatstheater). Zudem gewährt der Regionalverband Saarbrücken den Mitgliedern der Ehrenamtskarte weitere Vergünstigungen, zum Beispiel im Historischen Museum, bei der Volkshochschule oder bei Jazzkonzerten.

Hinzu kommen Vergünstigungen in anderen Gemeinden und bei Partnern der Gemeinde Riegelsberg, etwa bei der Saarbahn oder Elektro Meyer.

Mitglieder der Hilfsorganisationen können auch die Ehrenamtskarte bekommen. Die CDU hatte in der Sitzung den Zusatzantrag gestellt, dass auch Mitglieder der Kinderfeuerwehr, die unter zehn Jahre alt sind, die oben genannten Vergünstigungen erhalten sollen. Ansonsten, so Dr. Volker Christmann (CDU), bestünde die Gefahr, Ehrenamtler erster und zweiter Klasse zu schaffen. Diesen Zusatzantrag lehnten die anderen Fraktionen ab. Begründung: Kinder unter zehn Jahren übten noch kein Ehrenamt aus, sondern würden von Ehrenamtlern an das Ehrenamt herangeführt.