Die Startplätze sind vergeben

Jetzt ist amtlich, wer im Köllertal antritt zur Kommunalwahl am 25. Mai . Die Gemeindewahlausschüsse legten fest, wer zugelassen wird. Neu unter den Bewerbern ist, in Püttlingen und in Heusweiler, die AfD.

Fünf Parteien hat der Gemeindewahlausschuss Riegelsberg für die Kommunalwahl am 25. Mai zugelassen. Um einen Wiedereinzug in den Gemeinderat werden sich CDU, SPD, Linke, Grüne und FDP bewerben. Ihre Mandate im Ortsrat Riegelsberg wollen CDU, SPD und Linke verteidigen oder ausbauen. Die FDP will nach fünfjähriger Abwesenheit in den Riegelsberger Ortsrat zurückkehren. Den erstmaligen Einzug in den Ortsrat Walpershofen strebt die Linke an, muss sich dabei aber mit CDU und SPD auseinandersetzen. Die FDP tritt in Walpershofen nicht an. Und die Grünen kämpfen weder in Riegelsberg noch in Walpershofen um Ortsratsmandate, da sie dieses Gremium für überflüssig halten.

In Heusweiler wird es im Vergleich zu 2009 einige Änderungen geben. Dort kämpft erstmals die Euro-kritische AfD (Alternative für Deutschland) um den Einzug in den Gemeinderat. Weil sie in diesem Gremium noch nie vertreten war, musste sie Unterstützerunterschriften auftreiben, um zur Wahl zugelassen zu werden.

Wie Bürgermeister Thomas Redelberger in seiner Eigenschaft als Gemeindewahlleiter der Saarbrücker Zeitung sagte, hat die AfD fristgerecht 124 Unterstützerunterschriften erhalten - 99 Unterschriften wären für eine Zulassung zur Wahl notwendig gewesen.

Außer der AfD werden CDU, SPD, Linke, Grüne, FDP und NÖL um den Wiedereinzug in den Gemeinderat kämpfen. Im Ortsteil Eiweiler bemühen sich CDU und SPD um einen Wiedereinzug in den Ortsrat. Die Linke und die FDP kämpfen dort erstmals um Mandate. Im Ortsteil Heusweiler bleibt es bei der Konstellation von 2009: CDU, SPD, Linke, FDP und NÖL wollen wieder in den Ortsrat. Auch in Holz bewerben sich CDU, SPD, FDP, NÖL um einen Wiedereinzug.

In Kutzhof treten CDU, SPD, Die Linke und die FDP an. Die NÖL, die derzeit dort ein Mandat hat, bewirbt sich in Kutzhof nicht mehr. Dafür tritt sie erstmals in Wahlschied an, wo sie sich mit CDU, SPD und FDP auseinandersetzen muss. In Niedersalbach und in Obersalbach bleibt es bei den Bewerbern CDU, SPD und NÖL. Die FDP tritt in Niedersalbach allerdings nicht mehr an.

Der Püttlinger Gemeindewahlausschuss hat sieben Parteien zur Wahl für den Stadtrat am 25. Mai zugelassen. Nach Auskunft von Stefan Waltner von der Stadtverwaltung sind dies: CDU, SPD, FDP, Grüne, DKP, Linke und AfD. Auch in der Köllertalstadt brauchte die Alternative für Deutschland 99 Unterstützerunterschriften und meisterte diese Hürde souverän: Waltner: "125 Unterschriften kamen zusammen." Weitere Wahlvorschläge seien in Püttlingen nicht eingereicht worden.

Der Püttlinger Stadtrat hat künftig nur noch 33 Sitze (statt 39). Grund: Die Stadt ist nach den Zahlen des Statistischen Landesamtes unter die 20 000-Einwohner-Marke gerutscht.

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Am RandeÄltester und jüngster Bewerber: Beim Blick auf den Wahlvorschlag der FDP für die Ortsratswahl in Riegelsberg fällt auf: die drei Bewerber (zwei Frauen, ein Mann) sind zusammen 235 Jahre alt, gemessen an den Geburtsjahren 1930 (Clementine Pflug), 1934 (Edeltrud Kimmling) und 1943 (Alfred Dell). Auch der älteste Bewerber überhaupt in der Gemeinde Riegelsberg kommt aus den Reihen der Liberalen: Dr. Werner Strub (Jahrgang 1929) ist auf dem Wahlvorschlag der FDP für die Gemeinderatswahl in Riegelsberg zu finden. Der jüngste Bewerber in der Gemeinde Riegelsberg steht auf dem Wahlvorschlag der SPD für die Ortsratswahl in Riegelsberg: Sven Vogelgesang (Jahrgang 1996), er steht allerdings auf einem chancenlosen Listenplatz 17. me