Die Sicherheit älterer Menschen im BlickInfo-Abend mit Sicherheitstipps

Die Sicherheit älterer Menschen im BlickInfo-Abend mit Sicherheitstipps

Riegelsberg. Besonders ältere Menschen geraten manchmal ins Visier von Betrügern oder werden Opfer von Trickdiebstählen oder Einbrüchen. Auf Initiative des Landesseniorenbeirates und unter Trägerschaft des Seniorenbeirates der Landeshauptstadt wurden daher von den saarländischen Polizeibehörden so genannte Seniorensicherheitsberater ausgebildet

Riegelsberg. Besonders ältere Menschen geraten manchmal ins Visier von Betrügern oder werden Opfer von Trickdiebstählen oder Einbrüchen. Auf Initiative des Landesseniorenbeirates und unter Trägerschaft des Seniorenbeirates der Landeshauptstadt wurden daher von den saarländischen Polizeibehörden so genannte Seniorensicherheitsberater ausgebildet. Diese sind ehrenamtlich tätig, klären die ältere Generation über Gefahren im Lebensumfeld auf und geben Tipps und Hinweise, um die eigene Sicherheit zu verbessern. Die Berater fungieren dabei vor Ort auch als Bindeglied zwischen der Polizei und den älteren Menschen, übernehmen jedoch keine Polizeiaufgaben. "Dazu sind sie nicht berechtigt oder ausgebildet. Sie unterstützen vielmehr die polizeiliche Kriminalprävention (also das Vorbeugen vor Straftaten), geben auf Seniorenveranstaltungen oder in Einzelgesprächen auf Anfrage Tipps zur Kriminalprävention. Zudem sind sie dabei behilflich, eventuell vorhandene Hemmschwellen hinsichtlich der Kontaktaufnahme mit der Polizei zu überwinden", schildert Hans Peter Giepen (Foto: Giepen), der neuer ehrenamtlicher Seniorensicherheitsberater für Riegelsberg ist. Der 56-jährige pensionierte Telekom-Beamte stammt aus Essen, zog 1980 nach Saarbrücken und wohnt seit 2006 in Riegelsberg. Giepen hatte sich schon vor längerer Zeit vorgenommen, eine ehrenamtliche Aufgabe zu ergreifen, sobald er pensioniert ist. "Da kam mir das Angebot des Landesseniorenbeirates gerade recht", sagt er der Saarbrücker Zeitung.Die Ausbildung zu diesem Ehrenamt dauerte fünf Tage. "Insgesamt 19 Männer und Frauen wurden ausgebildet. Wir wurden dabei in den Themenbereichen Einbruch, Diebstahl, Trickbetrug, Gefahren im Internet, Verbote und Handtaschenraub geschult. Also im Grunde über alle Dinge, bei denen Senioren im Visier von Tätern stehen könnten", betont Giepen.

Bei der Informationsveranstaltung kommenden Montag im Pfarrzentrum St. Josef wird sich Giepen erstmals der Öffentlichkeit vorstellen. "Danach werde ich bei der Kontaktpolizei in Riegelsberg vorstellig. Außerdem ist geplant, eine Gruppe Oberes Köllertal zu bilden, der neben mir noch Georg Riehm (Püttlingen), Fritz Kläs und Helmut Arend (beide Völklingen) sowie die Seniorensicherheitsberater aus Heusweiler und Walpershofen angehören", so Giepen.

Wer Kontakt mit Hans Peter Giepen aufnehmen will, kann sich montags bis freitags, 7.30 bis 13 Uhr, an die Gemeindeverwaltung Riegelsberg, wenden, Tel. (0 68 06) 93 01 81.

Riegelsberg. "Sicherheitstipps für Seniorinnen und Senioren - Tricks an der Haustür und Einbruchsschutz", so heißt ein Info-Abend, zu dem die Katholische Erwachsenenbildung der Pfarreiengemeinschaft St. Josef/St. Matthias Riegelsberg am Montag, 17. Oktober, ab 19 Uhr, ins Pfarrzentrum St. Josef einlädt. Referenten sind die Seniorensicherheitsberater Hans Peter Giepen (Riegelsberg) und Georg Riehm (Püttlingen). Ältere Menschen seien aufgrund ihrer Lebenserfahrung oft besonders vorsichtig und sicherheitsbewusst. Dennoch würden Betrüger und Diebe oft das Vertrauen Älterer an der Haustür ausnutzen oder Schwachstellen an Haus und Wohnung finden, um dort einzubrechen, heißt es in der Einladung. Auch in den kommenden Herbst- und Wintermonaten seien bei immer früher einsetzender Dunkelheit wieder Tages-Wohnungseinbrüche zu erwarten. Die Dunkelheit der länger werdenden Nächte würden sich Ganoven für ihre Diebestouren ebenfalls zu Nutze machen. Auch auf der Straße oder an der Haustür würden Menschen beispielsweise mit Hilfe des "Geldwechseltricks" oder des "Enkeltricks" um ihr Geld gebracht. Mit den Tipps von Giepen und Riehm, auch zu vorbeugenden Maßnahmen, könne man es vermeiden, selbst zum Opfer zu werden. Der Eintritt ist frei. dg

Mehr Infos bei Jürgen Born, Telefon (0 68 06) 26 62.