Der Winter kommt doch ins Köllertal

Der Winter kommt doch ins Köllertal

Es scheint, als wolle der Winter tatsächlich noch ernst machen. Über Russland hat sich seit Tagen das mächtige Hoch Cooper etabliert, das mit strenger Frostluft angefüllt ist, die sich auf dem Weg nach Westen allmählich bei uns einschleicht

Es scheint, als wolle der Winter tatsächlich noch ernst machen. Über Russland hat sich seit Tagen das mächtige Hoch Cooper etabliert, das mit strenger Frostluft angefüllt ist, die sich auf dem Weg nach Westen allmählich bei uns einschleicht. Am Wochenende leitet ein schwaches Tief die Umstellung der Wetterlage ein, so dass sich in der Folge das Azorenhoch mit dem Kälte-Hoch im Osten verbinden wird, wodurch auch hier eine nachhaltige "Einwinterung" beginnen kann. Die schwachen Ausläufer des Tiefs Helga aus Westen kommen heute über uns zum Stillstand und lösen sich dabei ganz auf. Es bleibt aber teils stark bewölkt, teils aufgelockert und trocken bei Höchstwerten um fünf Grad. Morgen ist es trüb mit etwas Niederschlag, der bei leichten Plusgraden bis drei Grad meist noch als Regen fällt. Abends und nachts zieht Tief Ines aus Westen herein und hat winterliche Überraschungen im Gepäck. Tagsüber ist es am Sonntag wolkenreich, mit Temperaturen um den Gefrierpunkt kann es zeitweise leicht schneien. Zum Wochenanfang streckt Hoch Cooper seine Fühler nach Mitteleuropa aus. Es wird freundlicher mit Aufheiterungen, die Wolkenreste werden aufgelöst. So erwartet uns zum Monatswechsel und an den ersten Februartagen sonniges und trockenes Winterwetter mit Dauerfrost von minus ein bis minus vier Grad am Tag. In den sternenklaren Nächten rauscht das Quecksilber in den mäßigen bis strengen Frostbereich, wobei sich der Frost im Laufe der Woche weiter verschärfen kann und zweistellige Minusgrade im Köllertal möglich sind. Gegen Ende der Woche könnte ein Mittelmeertief für ausgedehnte Schneefallgebiete sorgen. Eine Frostverschärfung im Februar mit klirrender Kälte und zeitweiligen Schneefällen ist - im Moment - wahrscheinlicher als eine erneute Milderung.