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Der SV Walpershofen muss den Schalter wieder umlegen

Der SV Walpershofen muss den Schalter wieder umlegen

Walpershofen. Aus dem Titelrennen hatte sich der SV Walpershofen schon vor geraumer Zeit verabschiedet. Irgendwann musste die Mannschaft, die ohnehin eher unerwartet lange Zeit um die Spitze in der Fußball-Bezirksliga Saarbrücken mitgespielt hatte, die Dominanz von Saar 05 und dem FC Rastpfuhl anerkennen und die beiden ziehen lassen

Walpershofen. Aus dem Titelrennen hatte sich der SV Walpershofen schon vor geraumer Zeit verabschiedet. Irgendwann musste die Mannschaft, die ohnehin eher unerwartet lange Zeit um die Spitze in der Fußball-Bezirksliga Saarbrücken mitgespielt hatte, die Dominanz von Saar 05 und dem FC Rastpfuhl anerkennen und die beiden ziehen lassen.Doch jetzt konzentriert sich die Hoffnung ausgerechnet auf ein mögliches Spiel gegen den Rastpfuhl. Denn der FC Rastpfuhl wäre ein möglicher Gegner im Relegations-Endspiel zur Landesliga Südwest. Doch beide Mannschaften müssen zuerst noch eine vorgeschaltete Runde absolvieren. Und da wartet heute Abend um 19 Uhr auf neutralem Platz in Pachten die zweite Mannschaft des SV Mettlach aus der Bezirksliga Merzig-Wadern auf Walpershofen. Diese Aufgabe dürfte schwer genug werden. Denn die Leistungen der vergangenen Wochen waren alles andere als aufstiegsreif. Gerade einmal eines der letzten vier Spiele konnte der SV Walpershofen gewinnen, die letzten drei gingen allesamt verloren. "Das kann ich der Mannschaft ja nicht verdenken. Ich habe auch noch einige geschont, die angeschlagen waren oder viele Spiele hatten. Das hat man dann schon in den Spielen gemerkt", erklärt Trainer Pascal Mallon (Foto: SZ).Das dürfte zwar vor allem der Situation geschuldet sein, dass sein Team vorne ohnehin nicht mehr angreifen konnte. Aber trotzdem dürfte die Frage spannend sein, wie gut die Mannschaft wieder auf ernsthaften Fußball-Betrieb umstellen kann. Jetzt, da es wieder um etwas geht. "Die Spannung, die jetzt zurück ist, ist schon spürbar. Wir müssen sehen, dass wir wieder auf 100 Prozent kommen. Es ist eben nicht zu Ende, sondern jetzt geht es wieder um etwas", sagt Mallon. Entscheidend könnte dabei auch sein, mit welcher Mannschaft der SV Mettlach überhaupt auflaufen wird. Denn da das Saarlandliga-Team als Vierter seine Saison schon hinter sich hat, könnte die Zweite mit einigen Verstärkungen aus diesem Kader rechnen. Das sieht auch Mallon so: "Mettlach ist der große Unbekannte. Aber es ist davon auszugehen, dass die mit einigen Verstärkungen spielen werden."Wobei selbst dann noch nicht klar wäre, ob es überhaupt gegen den FC Rastpfuhl gehen würde, denn der hat selbst noch eine nicht unbedeutende Aufgabe vor Augen und muss gegen den TuS Bisten aus der Bezirksliga Saarlouis antreten (heute um 18.30 Uhr). Es wimmelt also nur so von "Wenns" bei den Aufstiegs-Chancen des SV Walpershofen. Doch solange diese Chance, sich doch noch für die Landesliga zu qualifizieren, da ist, dürfte sich in Walpershofen wohl niemand beschweren. Trainer Mallon ohnehin nicht. "Wir hoffen natürlich. Und wir wollen alles versuchen", sagt er. Und vielleicht war die mentale Auszeit in den letzten Spielen der regulären Runde am Ende ja eine schöpferische Pause. "Wir hoffen natürlich. Und wir wollen alles versuchen."Pascal Mallon, Trainer des SV Walpershofen, zur anstehenden Relegation

Auf einen BlickDas Sportfest des SV Walpershofen findet an diesem Freitag und Samstag statt. Dies sind die letzten offiziellen Spiele auf dem Hartplatz. Nach dem Turnier beginnt nach Vereinsangaben der Bau des Kunstrasenplatzes. Folgende Partien werden beim Sportfest ausgetragen. Am Freitag: Gemeinde Riegelsberg gegen Hobby-Rot-Weiß (18 Uhr), DJK Püttlingen gegen Bubach-Calmesweiler (19.30 Uhr); am Samstag: AH VfB Heusweiler gegen SV Elm (15 Uhr), AH SV Eiweiler - SV Ritterstraße (16.20 Uhr), AH SF Obersalbach - SF Köllerbach (17.40 Uhr), AH FC Riegelsberg - SV Niedersaubach (19 Uhr). red