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Politik fürs Klo: Der Rat und die Geschäfts-Ordnung

Politik fürs Klo : Der Rat und die Geschäfts-Ordnung

In der Riegelsberger Haushaltsdebatte ist es diesmal auch in einem ganz anderen Sinne ums Geschäft gegangen. Was dann hinten raus kam, war zwar nicht für die Katz’, aber nur für den Hund, nicht für den Mensch: Nach langer Debatte, die bei dem ein oder anderen Ratsmitglied auch für Bauchgrimmen sorgte, entschied sich der Riegelsberger Gemeinderat mehrheitlich für das Aufstellen einer Hundetoilette in Riegelsberg, aber – mit einer anderen Mehrheit – gegen eine öffentliche Menschen-Toilette in Walpershofen.

Das ging beides nicht ohne einen großen Haufen Diskussionen, wobei die SPD ihre Rage nur notdürftig zurückhalten konnte und die Losung ausgab, dass mit einem speziellen Container dem Bedürfnis nach einer öffentlichen Toilette gut und kostengünstig begegnet werden könne. Die Grünen brachten dagegen – vorerst vergeblich – den Umbau der ehemaligen Sparkassen-Filiale ins Gespräch – das würde zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, denn in Walpershofen hatte man sich ja immer gegen die Schließung gesträubt, aber nach einem Umbau könnte man dann dort wieder seinen Geschäften nachgehen.