Der Ölbrunnen soll saniert werden

Riegelsberg. Der Riegelsberger Ölbrunnen soll grundlegend saniert werden. Dafür plädierte der Riegelsberger Ortsrat in seiner Sitzung am Mittwochabend einstimmig. 10 000 Euro soll die Maßnahme kosten. Viele Riegelsberger kennen den Ölbrunnen, am Parkplatz hinter der Riegelsberghalle gar nicht. Er ist schwer zugänglich und alles andere als ein Anziehungspunkt

Riegelsberg. Der Riegelsberger Ölbrunnen soll grundlegend saniert werden. Dafür plädierte der Riegelsberger Ortsrat in seiner Sitzung am Mittwochabend einstimmig. 10 000 Euro soll die Maßnahme kosten.Viele Riegelsberger kennen den Ölbrunnen, am Parkplatz hinter der Riegelsberghalle gar nicht. Er ist schwer zugänglich und alles andere als ein Anziehungspunkt. Dazu Ortsvorsteherin Monika Rommel: "Der Ölbrunnen befindet sich in einem recht erbärmlichen Zustand." Jetzt habe man es endlich geschafft, dass die Gemeinde Mittel für eine Sanierung in den Haushalt einstellt. Der Landschaftsarchitekt Frank Zoller stellte im Ortsrat den Sanierungsplan vor: Die Brunnenwand, aus der das Wasser entspringt, soll gereinigt und erhalten werden. Die schadhaften Fugen werden ausgebessert. Zumindest eine der beiden Trogschalen, die das Brunnenwasser aufnehmen, soll erhalten werden. Die Kunststoffschale, die das Wasser ableitet, kommt allerdings weg. "Sie ist hässlich", sagte Frank Zoller. Stattdessen soll eine neue Natursteinrinne das Wasser aus den Trögen in ein Auffangbecken führen. Die Mauer am Parkplatz hinter der Riegelsberghalle soll zudem aufgebrochen werden, so dass ein direkter Zugang zum Brunnen entsteht.

Über eine kleine Böschung, auf der eine Treppe angelegt wird, soll ein Weg zum Brunnen führen. Und der Platz vor dem Brunnen soll neu gepflastert werden. Eigentlich wollte Zoller den Wasserlauf bis auf den Parkplatz führen, doch das hätte 15 000 Euro gekostet. Weil nur 10 000 Euro zur Verfügung stehen, wird der Wasserlauf etwas kürzer ausfallen. Der Ortsrat war von den Plänen sehr angetan: "Der Entwurf ist sehr ansprechend und sieht toll aus", sagte Monika Rommel. "Das Konzept gefällt mir sehr gut und lässt uns die Option offen, den Wasserlauf später vielleicht doch noch mal nach unten bis auf den Parkplatz zu verlängern", meinte Christian Schmidt (SPD). Heiko Walter (CDU) lobte, die geplante Treppe sei eine "große Aufwertung der Anlage." Ähnlich Patricia Dillinger (Die Linke): "Ich finde es wichtig, dass eine Verbindung zum Parkplatz stattfindet." dg