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Den Köllertal-Kommunen blüht wieder was

Den Köllertal-Kommunen blüht wieder was

Köllertal. In Püttlingen ist Klaus Nickels für die Bepflanzung und die Pflege der stadteigenen Anlagen zuständig. Der Fachgebietsleiter für die Bereiche Umwelt, Grünflächen und Friedhöfe im technischen Rathaus berichtet, dass es im Kernstadtbereich und im Stadtteil Köllerbach zahlreiche Anlagen um öffentliche Gebäude, Plätze und Verkehrskreisel gibt, die mit Pflanzen verschönert werden

Köllertal. In Püttlingen ist Klaus Nickels für die Bepflanzung und die Pflege der stadteigenen Anlagen zuständig. Der Fachgebietsleiter für die Bereiche Umwelt, Grünflächen und Friedhöfe im technischen Rathaus berichtet, dass es im Kernstadtbereich und im Stadtteil Köllerbach zahlreiche Anlagen um öffentliche Gebäude, Plätze und Verkehrskreisel gibt, die mit Pflanzen verschönert werden. Er nennt als Beispiele den Platz am Rathaus, die Köllerbacher Burganlage, die Ehrengräber der in Luisenthal verunglückten Bergleute auf den Friedhöfen, den Herchenbacher Dorfplatz sowie den Stadtpark um den Hexenturm.Püttlingen ist die einzige Kommune im Köllertal, die neben Bodendeckern, Stauden und Sträuchern auch noch zahlreiche Sommer- und Herbstblumen wie Geranien, Fuchsien, Tagetes oder Stiefmütterchen setzt. Laut Nickels ist der im Sommer bunt blühende Rathausplatz eine besondere Augenweide. Die Stadt wird diesmal 7000 Euro für die Sommer-Flora bereitstellen. "Vor zwei Jahren haben wir im Frühjahr noch 9000 Euro für die Anschaffung von Blumen ausgegeben", schildert Nickels.

In Riegelsberg kümmert sich Joachim Maurer als Chef des Bauhofes und des Umweltamtes um die Pflege- und Pflanzpläne für die gemeindeeigenen Flächen. Besonders arbeitsaufwendig seien die Grünflächen am Ortseingang von Saarbrücken her, zudem im Gisorsviertel und in Pflugscheid, Am Steinhübel, berichtet Maurer. Zu diesen größeren Anlagen kommen noch 500 Baumscheiben im gesamten Gemeindegebiet sowie die Flächen um das Rathaus und andere öffentliche Gebäude. Die Baumscheiben würden, so Maurer, heutzutage immer häufiger einfach mit Splitt aufgefüllt.

"Das ist kostengünstiger als Bodendecker oder Stauden. Zudem hält der Kies Hunde davon ab, diese Flächen als Klo zu benutzen", berichtet der Experte.

In Riegelsberg werden nur noch an wenigen Stellen, wie zum Beispiel vor dem Rathaus oder auch an der Ecke Hilschbacher Straße/In der Hohl Frühjahrs-, Sommer- oder Herbstblumen gepflanzt. So blühen derzeit in dem Pflanzbeet vor dem Rathaus Tulpen und Narzissen. Die Gemeinde pflanzt in ihren Anlagen heute lieber mehrjährige und pflegeleichte Bodendecker, wie zum Beispiel die Elfenblume als Stauden und Blumen. Riegelsberg gibt jährlich "um die 20 000 Euro" für landschaftspflegerische Maßnahmen aus.

Heusweiler setzt seit zwei Jahren nur noch dort neue Pflanzen, wo auch neu gebaut wurde. Der für die öffentlichen Anlagen zuständige Sachbearbeiter im Heusweiler Rathaus, Peter Paulus, nennt als Beispiel die neu angelegte Straße Am Hirtenbrunnen.

Dort wurden vor zwei Jahren im Rahmen der Umgestaltung zu einer verkehrsberuhigten Straße neue Bäume gepflanzt. Der Gemeindebauhof beschränkt sich darauf, durch Beschädigungen und Witterungseinflüsse ausgefallene Sträucher und Bäume zu ersetzen.

Paulus sagt weiterhin, dass die Saisonbepflanzungen im Frühjahr und Herbst immer mehr zurückgefahren würden. Eine Dauerbepflanzung mit Stauden sei kostengünstiger und einfacher zu pflegen, so die Begründung. Wechselflor werde nur noch an wenigen Stellen, wie zum Beispiel am Holzer Marktplatz oder am Dilsburger Ehrenmal, angepflanzt.