Den Bogen raus

In einem Western sieht es immer einfach aus, doch tatsächlich muss man fürs richtige Bogenschießen so einiges lernen. Zu einem „Schnupperschießen“ hatte die Holzer Bogengilde nach Riegelsberg eingeladen.

Die "Holzer Bogengilde" lud am Samstag Kinder und Jugendliche zum Bogenschießen nach Riegelsberg-Pflugscheid ein. Organisiert hatte das "Schnupperschießen" im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinden Riegelsberg und Heusweiler die Elterninitiative für ein kinderfreundliches Riegelsberg . Auf dem Sportplatz hinter der Pflugscheidschule lernten die Kinder viel über den Bogensport und durften nach einer Sicherheitseinführung direkt loslegen.

In zehn Metern Entfernung standen die Zielscheiben, die es zu treffen galt. "Wir machen das Schnuppertraining bereits seit zwölf Jahren im Rahmen des Schülerferienprogramms", schildert Wolfgang Meiser, Vorsitzender der Holzer Bogengilde. Der Verein nimmt Kinder bereits ab dem siebten Lebensjahr auf, dennoch empfiehlt der Vorsitzende, Kinder in der Regel erst ab zwölf Jahren in den Bogensport einzuführen, da die Kinder erfahrungsgemäß erst ab diesem Alter tatsächlich bei der Sachen bleiben und sich langfristig für Pfeil und Bogen interessieren.

Der Verein ist noch vergleichsweise jung: Offiziell gegründet wurde die Holzer Bogengilde erst 2008. Man hatte sich allerdings schon zuvor - innerhalb des inzwischen aufgelösten Schützenvereins Hubertus Holz - gemeinsam dem Bogensport gewidmet.