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Bei Flucht vor Polizei Bauchlandung erlitten

Bei Flucht vor Polizei Bauchlandung erlitten

Holz/Riegelsberg. Eine kurze Verfolgungsfahrt mit letztlich glimpflichen Ausgang hatten Beamte der Polizei-Inspektion Köllertal in der Nacht zum Sonntag in Holz zu absolvieren: Kurz nach 23 Uhr war einer Polizeistreife in der Saarstraße ein Motorroller aufgefallen, der mit zwei Personen besetzt war

Holz/Riegelsberg. Eine kurze Verfolgungsfahrt mit letztlich glimpflichen Ausgang hatten Beamte der Polizei-Inspektion Köllertal in der Nacht zum Sonntag in Holz zu absolvieren: Kurz nach 23 Uhr war einer Polizeistreife in der Saarstraße ein Motorroller aufgefallen, der mit zwei Personen besetzt war. "Der Rollerfahrer wurde mehrfach aufgefordert, zum Zwecke einer Verkehrskontrolle, anzuhalten", heißt es im Polizeibericht.Doch statt den Zeichen und Weisungen der Polizei nachzukommen, flüchtete der Rollerfahrer mit einer Geschwindigkeit von rund 60 Stundenkilometer in einen Waldweg. Doch dauerte die Fluch nicht lange, denn auf dem rutschigen Waldweg verlor der Fahrer die Kontrolle, und der Roller stürzte mitsamt Besatzung. Die beiden Jugendlichen, die offenbar unverletzt blieben, flüchteten nun zu Fuß in den Wald. Beide konnten jedoch später von der Polizei ermittelt werden. Bei dem Fahrer handelte es sich um einen 15-Jährigen aus Quierschied, bei dem Soziusfahrer um einen 17-Jährigen aus Friedrichsthal. Beide standen, mit jeweils rund einer Promille, unter alkoholischer Beeinflussung. Der 15-Jährige ist zudem nicht im Besitz einer entsprechenden Fahrerlaubnis.

Im vergeblichen Bemühen, "clever" zu sein, erweiterten die Jugendliche die Palette ihrer Vergehen auch noch um eine Falschaussage: Noch bevor sie als Fahrer des Rollers ermittelt worden waren, hatten sie den Motorroller als "gestohlen" gemeldet. Gegen beide wurden mehrere Verfahren eingeleitet - wegen Trunkenheit im Verkehr, wegen Straßenverkehrsgefährdung, wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und wegen des Vortäuschens eines Kraftfahrzeug-Diebstahls.

Zuletzt sprachen die Fäuste

In Riegelsberg war es am Sonntagabend gegen 20 Uhr zu einem handfesten Streit zwischen zwei Autofahrern gekommen, der mit Körperverletzung endete. Wie die Polizei berichtet, war eine 52-Jährige mit ihrem Pkw rückwärts aus einer Einfahrt heraus gefahren, während gleichzeitig ein 36-Jähriger mit seinem Pkw durch die Straße fuhr, der wegen des zurückstoßenden Wagens leicht ausweichen musste. Beide Beteiligten beschuldigten nun den jeweils anderen, einen Verkehrsverstoß begangen zu haben. Im Polizeibericht heißt es weiter: "Es kam zunächst zu einem verbalen Streit und zu einem Handgemenge. Beide Beteiligten beschuldigten sich anschließend gegenseitig, von dem Anderen verletzt und beleidigt worden zu sein."

Gegen beide wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Körperverletzung eingeleitet. mr