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Beach-Feld in Riegelsberg wird mit Volleyball-Turnier an Christi Himmelfahrt eröffnet

Beach-Feld in Riegelsberg wird mit Volleyball-Turnier an Christi Himmelfahrt eröffnet

Das Beach-Feld in Riegelsberg ist fertig. 36 000 Euro hat die Anlage gekostet, berichten Bürgermeister Klaus Häusle und Projektleiter Markus Lehnen von der Elterninitiative für ein kinderfreundliches Riegelsberg.

Auf 360 Tonnen Sand lässt sich gut Volleyball spielen. Oder Fußball. Oder was auch immer. Auf dem neuen Beach-Feld hinter dem Clubheim des 1. FC Riegelsberg ist vieles möglich. Markus Lehnen von der Elterninitiative für ein kinderfreundliches Riegelsberg (kurz EI) hatte 2012 die Idee dazu, wie er im Gespräch mit der Saarbrücker Zeitung erzählt. Es sollte ein neues Projekt der EI folgen, nachdem die Kletterwand nahe des Stadions am Wäldchen fertig geworden war.

Als die Aktion Mensch 2014 einen Zuschuss von 4000 Euro für das Beach-Feld in Aussicht stellte, war die finanzielle Grundlage vorhanden. Mit Bürgermeister Klaus Häusle (SPD ) trieb Lehnen das Projekt voran. Andere Vereine wie der TV Hilschbach, die Volleyballer des TV Walpershofen, die Jugend des 1. FC Riegelsberg und die Flying Hornets, Hobbyvolleyballer des TuS Riegelsberg , bekundeten ihr Interesse an einer solchen Anlage - und aus dem ursprünglich angedachten Beachvolleyball-Feld wurde ein Beach-Feld - offen für alle.

Das ist nun fertig und hat rund 36 000 Euro gekostet, berichtet Häusle. Die Elterninitiative, das Innenministerium und die Gemeinde tragen jeweils ein Drittel der Ausgaben. 650 Arbeitsstunden stecken in dem 15 mal 30 Meter großen Feld mit einer Sandtiefe von 45 Zentimetern und einem drei Meter hohen Zaun rundum. Geleistet von fleißigen Helfern aus Vereinen, aus Reihen der Elterninitiative und der Jungen Union, wie Lehnen schildert. Im Juli 2014 begannen die Arbeiten, Anfang November wurde zur Probe mal Volleyball gespielt - und nun wartet zur offiziellen Eröffnung an Christi Himmelfahrt, 14. Mai, ab 10 Uhr ein Turnier für Beachvolleyballer. "Natürlich mit Essen und Trinken", sagt Sandra Kaiser, Vorsitzende der Elterninitiative.

Danach soll das Beach-Feld "kontrolliert zugänglich gemacht werden", wie es Häusle und Lehnen formulieren. Heißt: Wer einen Ball mitbringt, kann ab 16 Uhr im Clubheim der Fußballer den Schlüssel für die Eingangstür abholen und ein Pfand hinterlegen. Lehnen: "Später werden wir vielleicht einen Belegungsplan für das Beach-Feld erstellen."