Als gäbe es die alte Brücke noch…

Walpershofen. Die alte Brücke in Walpershofen ist nun schon seit etlichen Wochen abgerissen. Um die Gestaltung des Umfeldes wurde und wird reichlich diskutiert, doch ist bisher alles so geblieben, als gäbe es die alte Brücke noch. So informiert beispielsweise ein Schild in der Etzenhofer Straße, dass die Durchfahrtshöhe unter der (abgerissenen) Brücke auf 3,90 Meter begrenzt ist

Walpershofen. Die alte Brücke in Walpershofen ist nun schon seit etlichen Wochen abgerissen. Um die Gestaltung des Umfeldes wurde und wird reichlich diskutiert, doch ist bisher alles so geblieben, als gäbe es die alte Brücke noch.

So informiert beispielsweise ein Schild in der Etzenhofer Straße, dass die Durchfahrtshöhe unter der (abgerissenen) Brücke auf 3,90 Meter begrenzt ist. Verständlich, falls die neue Brücke, deren Bau frühestens im Sommer 2010 beginnen soll, die gleiche Höhe bekommen wird. Denn dann wäre es sicher günstiger, das Verkehrszeichen bis zur Einweihung nur zu verhüllen, statt es zu entfernen, um Ortsfremde die Suche nach der angekündigten Durchfahrt zu ersparen. Stimmen die Maße der neuen Brücke jedoch nicht mit der Alten überein, dann kann an dem immer noch intakten Pfosten das Schild "Kreisverkehr" angebracht werden - am besten gleich mit dem Zusatz "ab Mitte 2010".

Auch ist der Fußgängerweg ist auf einer Seite durch ein entsprechendes Schild gesperrt. Wohl deshalb, weil eine Kette immer noch den Bürgersteig überspannt. Leider weist aber kein Schild aus der anderen Richtung auf die drohende Unfallgefahr hin. In diesem Sinne sollte man die Absperrung, wenn man sie denn nicht einfach entfernen möchte, doch lieber sichern, als mögliche Gefahrenquelle markieren und, der Sicherheit zuliebe, möglichst weiträumig absperren. dla