50 Jahre Pflugscheidschule in Riegelsberg

Mit konfessionellen Schulen fing es an : 50 Jahre Pflugscheidschule in Riegelsberg

Die Ursprünge reichen aber noch weit über den Bau des Schulhauses zurück.

Am 30. November feierte die Grundschule Pflugscheid ihr 50-jähriges Bestehen mit einem  großen Schulfest samt Weihnachtsbasar. Die Ursprünge der Schule reichen aber noch früher, bis ins Jahr 1864 zurück, als von der damaligen Gemeinde Güchenbach die erste Schule für katholische und evangelische Kinder in Buchschachen in der heutigen „Unteren Schulstraße“ gebaut wurde. Anfangs wurden hier 88 evangelische und 103 katholische Schüler unterrichtet. Bis dahin waren die katholischen Kinder aus den zur Gemeinde Kölln (heute in Köllerbach) gehörenden Bergmannskolonien Pflugscheid und Hixberg in die katholische Volksschule zu Kölln gegangen, die evangelischen Schüler nach Walpershofen, was einen Schulweg von einer halben bis dreiviertel Stunde bedeutete.

Es folgten zahlreiche Neubauten und Erweiterungen von katholischen und evangelischen Schulen, bis 1963 der Neubau einer „christlichen Gemeinschaftsschule Riegelsberg (Pflugscheidschule)“ in der Saarbrücker Straße 88 beschlossen wurde. Die neue Schule für 20 Klassen sah auch zahlreiche Funktionsräume, eine Turnhalle, ein Lehrschwimmbecken und Sportanlagen vor. Die Arbeiten für den ersten Bauabschnitt mit zwölf Sälen an dem neuen Grund- und Hauptschulgebäude zwischen Überhofer- und der Wolfskaulstraße begannen im Sommer 1965. Bezogen wurde der erste fertiggestellte Bauabschnitt im Oktober 1967. Nach Beendigung des zweiten Bauabschnitts fand die feierliche Einweihung der Schule am 25.06.1969 statt.

Die „Pflugscheidschule“ zählte zum Start des neuen Schuljahres 1969 acht Klassen mit 288 Schülern, aufgeteilt in eine Grundschule (Klassenstufe 1-4) und eine Hauptschule (Klassenstufe 5-8). Seit 1992 ist die Pflugscheidschule nur noch eine reine Grundschule mit acht Klassen. Die Schülerzahlen liegen seit rund zehn Jahren konstant um die 150.