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Regionalverband fördert Einrichtungen für Drogenkranke mit 635 000 Euro

Regionalverband unterstützt Beratungsstellen : Zuschuss fördert Hilfe für Suchtkranke

Ob Haschisch, Heroin, Alkohol, Tabletten oder Glücksspiel: Von vielem können Menschen so abhängig werden, dass ihre Existenz bedroht ist. Dann gibt es Hilfe. Und die Helfer bekommen dafür Zuschüsse.

Der Regionalverband (RV) fördert Einrichtungen, die Drogenkranken helfen oder Sucht verhindern sollen, mit rund 635 000 Euro. Der RV stellte die Empfänger vor: Die Drogenhilfe Saarbrücken gGmbH erhält rund 575 000 Euro. Sie betreibt für Abhängige das Drogenhilfezentrum (DHZ) in der Brauerstraße. Und sie bietet Vorbeugungsarbeit sowie Therapien in den psychosozialen Beratungsstellen Saarbrücken und Völklingen. Das Geld für das DHZ kommt zu 45 Prozent vom Land. Die restlichen Kosten tragen zu 70 Prozent der Regionalverband und zu 30 Prozent die Stadt Saarbrücken.

Die Psychosoziale Beratungs- und Behandlungsstelle für Suchtkranke, Suchtgefährdete und Angehörige in Völklingen erhält rund 40 000 Euro. Das ist ein Hilfsangebot des Caritasverbandes für Saarbrücken und Umgebung. Ein Schwerpunkt liegt auf der Arbeit mit Angehörigen, Bezugs- und Kontaktpersonen von Drogenkranken. Unabhängig davon, ob der Betroffene Hilfe sucht, können sich Angehörige, Partner und Freunde melden, ebenso die Arbeitgeber. Der Finanzierungsanteil des Landes liegt auch bei der Psychosozialen Beratungsstelle in Völklingen bei 35 Prozent. Die Stadt Völklingen beteiligt sich mit 10 000 Euro. Den Rest steuert der Regionalverband bei.

Rund 20 500 Euro zahlt der RV an die Psychosoziale Beratungs- und Behandlungsstelle für Abhängigkeitserkrankungen und pathologisches Glücksspielen in Saarbrücken. Sie ist ein Hilfsangebot der Caritas für suchtgefährdete oder abhängige Erwachsene und junge Menschen. Weitere Zielgruppen sind Spielsüchtige und Menschen mit Essstörungen sowie Angehörige. Das Geld für diese Hilfe kommt zu 35 Prozent vom Land, den restlichen Betrag erbringen zu 70 Prozent der Regionalverband und zu 30 Prozent die Stadt.