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Regionalverband: Caritas-Kritik von der Folsterhöhe ist unbegründet

Regionalverband widerspricht Caritas von der Folsterhöhe : Seit 2018 kein weiterer Hilfsbedarf

Rund 46 Prozent der etwa 1600 Bewohner der Folsterhöhe, darunter viele Kinder und Jugendliche, leben von staatlicher Unterstützung – erklärt die Pressestelle des Regionalverbandes (RV). Aber seit 2018 sei die Zahl, derer die dort staatliche Hilfe brauchen, nicht mehr gestiegen.

„Auch nicht im Zusammenhang mit Corona“, versichert RV-Sprecher Lars Weber. Gleichzeitig räumt Weber ein: „Die Folsterhöhe gehört sicherlich zu den Quartieren mit überdurchschnittlicher sozialer Belastung und Armutsproblematik. Kinderarmut und auch beengte Wohnverhältnisse sind dort weiter verbreitet als in anderen Stadtteilen.“

Der RV setze zur Linderung der Armutsfolgen auch überdurchschnittlich viel Personal und Geld auf der Folsterhöhe ein. Weber: „Fast 500 000 Euro investiert der RV von 2021 bis 2025 in die Gemeinwesenarbeit (GWA) Folsterhöhe.“ Dort gebe es eine „ineinandergreifende Präventionskette für Kinder und Jugendliche“ und Präventions- und Unterstützungsangebote“ für Eltern.