Quierschieder Kita mit neuem Anbau

Jetzt haben die Kleinen viel mehr Platz : Die Kita Villa Regenbogen hat sich ausgedehnt

„Mitten im Matsch“ standen sie noch vor einem Jahr, erinnerte sich Lutz Maurer an den ersten Spatenstich. Nun könne man den Kindern des Ortes den Anbau offiziell übergeben, fügte der Quierschieder Bürgermeister am Freitag hinzu.

Ab jetzt kann die Villa Regenbogen elf neue Krippen- und 25 neue Kindergarten-Plätze anbieten. Rund 425 Quadratmeter sind angebaut worden, sodass man nun insgesamt über 33 Krippen- und über 75 Kindergartenplätze in jeweils drei Gruppen verfügt. Nötig gemacht haben das steigende Geburtenzahlen und junge Familien, die den Ort im Fischbachtal gerne als Wohnort nutzen.

Der Anbau beherbergt erweiterte Funktions- und Nebenräume, beispielsweise zwei Förderräume, einen neuen WC-Bereich, Elternsprechraum und Essbereich. Um Spielgeräte unterzubringen, wurde draußen auch erweitert. Im vorhandenen Areal nahm man kleinere Anpassungen vor. Außerdem wurden sechs neue Erzieherinnen zu Jahresbeginn eingestellt. Maurer: „Das kann sich alles sehen lassen.“

Rund 950 000 Euro wurden insgesamt in die Maßnahmen gesteckt. „Das ist schon eine große Nummer“, meinte Regionalverbandsdirektor Peter Gillo.

Der Regionalverband Saarbrücken bezuschusste den Bau mit 274 000 Euro. Das Land legte derweil 320 000 Euro auf den Tisch, die Gemeinde Quierschied steuerte 356 000 Euro bei. Für einen guten Start lud Gillo die Kita-Kinder zur Führung mit dem Schlossgespenst ein und schenkte ihnen einen quietschgrünen Buggy.

Dieser harmonierte farblich sehr gut mit den Räumen der verschiedenen Gruppen. Die bekamen jeweils eine eigene Farbe zugewiesen, wie Architekt Jörg Schmitz erklärte. So lassen sich die einzelnen Gruppenräume ebenso unterscheiden wie die Spinde der Kinder. Grün gab es schon, Orange und Lila kamen hinzu. Zwei Jahre sind nun vergangen seit die Planer ihre Arbeit aufnahmen. Stolz erwähnte der Architekt noch den Schallschutz, der dank der abgehängten Decken erreicht sei.