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Bilanz des TV
Der Turnverein freut sehr sich über steigende Mitgliederzahlen

Quierschied. Sie kam ein halbes Jahr zu spät, aber laut Satzung immer noch rechtzeitig: Ende Oktober hatte der TV Quierschied zu seiner Mitgliederversammlung eingeladen. „Der Grund lag darin, dass die neue Satzung seit einem Jahr in Arbeit war und man diese möglichst noch 2018 beschließen lassen wollte“, erklärte der Vorsitzende Gerd Nix.

Viel Arbeit und Fleiß habe dies gekostet, wie er weiter sagt. Man musste die geänderte Satzung Finanzbehörden und Registergericht vorlegen, bei der Versammlung wurde sie dann einstimmig beschlossen.


Ebenfalls einstimmig votiert wurde für die Neugestaltung der Beiträge. Diese betragen nun monatlich für Jugendliche bis 17 Jahren fünf Euro, für Erwachsene sieben Euro. Familien und Paare bezahlen nun zwölf Euro pro Monat. Im Jahr 2017 konnte man zudem eine erfreuliche Tendenz feststellen, so Gerd Nix: „Der Verein hat jetzt wieder mehr als 1100 Mitglieder. Für 2018 ist ebenfalls eine Steigerung festzustellen.“ Zufriedenstellende 71 Mitglieder waren der Einladung zur Versammlung gefolgt und lauschten den Berichten der Spartenleiter.

Gerd Nix selbst erklärte, dass man Zuschüsse an die Sparten beschloss und neue Sportgeräte anschaffte. 2017 beschäftigte der TV Quierschied zudem zwei FSJler, „die dem Verein viel positives einbrachten, hauptsächlich bei Volleyball und in den Schulen.“ Natürlich liege die Jahnturnhalle immer im Fokus, vor allem finanziell. So habe man Ende des Jahres festgestellt, dass die Wände und Böden der Duschen unter der Bühne ungewöhnlich feucht waren, so dass man handeln musste.



Die Renovierung kostete in etwa  20 000 Euro, zusätzlich wurden die beiden Toiletten mit Hilfe des Fördervereins neu gestaltet.

Sowohl das Ministerium für Sportangelegenheiten als auch der Landessportverband haben die Maßnahmen mit je 10 000 Euro gefördert, „so dass diese Sanierung letzten Endes nicht viel Eigenleistung gekostet hat.“ Lediglich die Malerarbeiten seien durch Mitglieder des Vereins und des Fördervereins übernommen worden. „Die Jahnturnhalle wird immer ein finanzielles Problem bleiben, denn ohne Unterstützung der Gemeinde wäre die Halle in Eigenregie nicht zu halten. Da diese Halle auch der Gemeinde zur Verfügung steht, können in Quierschied Sport und Kultur gut miteinander bestehen“, so Nix.

Die einzelnen Sparten stellten ihre Mitgliederzahlen vor, die sich zumeist erfreulich beziehungsweise nicht negativ auswirkten. Zudem wurden die erfolgreichsten Sportler genannt, und es wurde auf kommende Termine hingewiesen. Außerdem wies man auf diverse Kooperationen hin, unter anderem mit Kindergärten zur Nachwuchsakquise.

(bo)