Strandgefühl und klasse Stimmung

Es fehlte nur das Meeresrauschen, um das Volleyball-Turnier in der Willi-Meiser-Beach-Arena perfekt zu machen. Der Turnverein hatte ein wunderbares Ambiente geschaffen, 30 Teams machten mit.

 Die Siegermannschaft, das sind die „Eisenreißer“.
Die Siegermannschaft, das sind die „Eisenreißer“.

Sommer, Sonne, Sand, Musik ein Netz und bunte Bälle: Der Spaß kann beginnen. Beach-Volleyball nennt sich das Ganze. Und das geht auch ohne Strand ganz wunderbar. Dies stellten am Wochenende die Volleyballfreunde im Turnverein Quierschied einmal mehr eindeutig unter Beweis. In der Willi-Meiser-Beach-Arena im schönen Altwiestal hieß es: Ein Dorf spielt Beach-Volleyball. Da fehlte nur das Meeresrauschen. Ansonsten gab es alles, was das Herz eines jeden Beach-Volleyballfans höher schlagen lässt.

Die Volleyballer im TVQ hatten mit großem Einsatz und noch größerer Kreativität auf der Anlage ein wunderbares Ambiente geschaffen. Da stimmte einfach alles: von der riesigen Bühne mit erhöhtem Trommlersitz, über die mit Kokosmatten geschmückten Stände, bis zur Springburg für die Kleinen und dem Pool. 30 Teams mit jeweils vier Akteuren machten mit, sorgten für eine Rekordbeteiligung. "Damit ist unsere Kapazitätsgrenze erreicht", meinte Jörg Stoos, der Chef der Volleyballer am Sonntagnachmittag kurz vor den Finalspielen. Hunderte von Zuschauern bevölkerten die Anlage, saßen in der Sonne, genossen einen leckeren Cocktail und schauten den spannenden Spielen zu, beklatschten frenetisch jeden gelungenen Ballwechsel. "Hier ist ja eine klasse Stimmung", freute sich Bürgermeisterin Karin Lawall . Sie hatte die Schirmherrschaft für das Turnier übernommen. Natürlich gab es auch wieder eine Beach-Party.

Zu den Klängen der Band "Die Konsorten" tanzten und feierten am Samstagabend mehrere Hundert Gäste bis in den frühen Morgen. "Eine so geile Stimmung hatten wir bisher noch nie", so Jörg Stoos. Ganz gechillt ging die neunte Auflage des Turniers am Freitagabend los. Zum "Warm up" mit Auslosung der Gruppenspiele brachten die Jungs des Duos "Fresh from the Barbershop" alle in die richtige Stimmung. Und nun zum sportlichen Geschehen: Im B-Finale standen sich das Team "7 auf einen Streich" und die zweite Mannschaft der "Eisenreißer" gegenüber. 15:13 und 15:10 hieß es am Ende für die "Sieben". "Wir kommen aus Holz und Riegelsberg, sind zwei Familien und ein Freund", erzählte Markus Lehnen freudestrahlend nach dem Sieg über die Lokalmatadoren vom Sportstudio Thielen. Wie seine Mitspielerinnen und Mitspieler war auch Markus total begeistert von der Atmosphäre auf der Anlage. "Wir wollten schon seit Jahren hier mitspielen. Aber wir waren immer im Urlaub. Schön, dass es diesmal geklappt hat".

Was der Zweiten nicht gelang, schaffte aber die erste Mannschaft der Eisenreißer. Das Team setzte sich im A-Finale durch, gewann gegen die Gastbeacher. Am Ende stand mit 15:9 und 15:11 ein klarer 2:0-Erfolg. Dabei sah es im ersten Satz lange nicht gut aus für die Eisenreißer. Erst als Arne Berghaus zum Aufschlag kam, holten sie Punkt für Punkt raus. Auf die variablen Aufschläge, mal kraftvoll, mal mit viel Gefühl, konnten sich die Gastbeacher nicht einstellen. Arne war der "Man of the Match". Am Ende bejubelten die Eisenreißer ihren insgesamt vierten Erfolg bei dem Turnier. Im nächsten Jahr findet das Turnier "Ein Dorf spiel Volleyball" zum zehnten Mal statt. Für das Jubiläum verspricht Jörg Stoos, die neunte Auflage noch mal toppen zu wollen. Man darf es ihm glauben. Die Band "Die Konsorten" sind jedenfalls für 2016 schon mal gebucht.