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Sportvereinigung Quierschied will Kunstrasen-Projekt stemmen

Sportvereinigung Quierschied will Kunstrasen-Projekt stemmen

Quierschied. Die Mitglieder der Sportvereinigung Quierschied haben grünes Licht für den Bau eines Kunstrasenplatzes gegeben. Die einstimmige Entscheidung fiel bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im Sportheim. Der Verein kalkuliert mit Kosten von 410 000 Euro für das künstliche Grün der neuesten Generation, einschließlich der Wartungsgeräte

Quierschied. Die Mitglieder der Sportvereinigung Quierschied haben grünes Licht für den Bau eines Kunstrasenplatzes gegeben. Die einstimmige Entscheidung fiel bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im Sportheim. Der Verein kalkuliert mit Kosten von 410 000 Euro für das künstliche Grün der neuesten Generation, einschließlich der Wartungsgeräte. Bei der Versammlung betonte Lutz Maurer (Foto: SZ), der 1. Vorsitzende: "Wir haben seriös gerechnet. Die Finanzierung steht." Der neue Kunstrasen soll auf dem alten Hartplatz entstehen. "Wer den Platz kennt, der weiß, er müsste dringend saniert werden", machte Maurer deutlich. Er erklärte: Der Verein müsse was tun, um konkurrenzfähig zu bleiben. Maurer erinnerte daran, dass alle umliegenden Vereine, wie Fischbach, Göttelborn oder Bildstock, über Kunstrasenplätze verfügen. Weiterhin machte er deutlich: "Unser Rasenplatz ist ziemlich fertig." Er soll aber erhalten bleiben, als Ausweichplatz genutzt werden. Die Vorteile eines Kunstrasens wie ständige Nutzbarkeit, geringe Unterhaltungskosten, hohe Belastbarkeit und große Attraktivität würden die Nachteile, wie die hohen Anschaffungskosten, den Kauf neuer Wartungsgeräte und die Rücklagenbildung für den Austausch der obersten Schicht nach etwa 15 Jahren eindeutig überwiegen, stellte Lutz Maurer heraus. Er betonte: "Nach eingehenden Diskussionen in der Projektgruppe Kunstrasen haben wir uns entschlossen, das Projekt anzugehen." Zudem stellte Maurer klar: "Wir haben eine seriöse Finanzierung auf die Beine gestellt." 100 000 Euro erhält der Verein von der Sportplanungs-Kommission und 180 000 Euro von der Gemeinde, wobei hierbei die Gemeinde selbst 60 000 Euro zahlt und 120 000 Euro als Bedarfszuweisung vom Innenministerium kommen. Weitere 100 000 Euro steuert der Förderverein bei. Hier sind Gelder aus dem Parzellenverkauf und Bandenwerbung bereits eingerechnet. Maurer: "Die 100 000 Euro vom Förderverein sind sicher." 20 000 Euro betragen die Eigenleistungen des Vereins. Zudem bringt die Sportvereinigung 50 000 Euro als Darlehen ein. Maurer: "Das sind insgesamt 450 000 Euro. Damit sind wir auf jeden Fall auf der sicheren Seite." Die Finanzierung sei auch so mit Bürgermeisterin Karin Lawall abgesprochen. Dank sagte Maurer allen Mitgliedern der Projektgruppe. Den Einsatz von Sighard Gross und Klaus Meiser stellte er heraus. Nach der Abstimmung erklärte Maurer: "Wir werden jetzt festlegen, welchen Kunstrasen wir möchten und mit drei Unternehmen verhandeln." Spätestens im Frühsommer soll der Kunstrasen gebaut werden. Zu Beginn der kommenden Saison wäre er dann fertig. ll